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8 Tipps für eine starke Stimme

8 Tipps für eine starke Stimme

Ausreichend trinken

Und zwar das Richtige! Vermeiden Sie Getränke mit Zucker, Kohlensäure und Koffein – Koffein entwässert und sorgt oft für einen trockenen Mund. Haben Sie, vor allem wenn Sie wissen, Sie werden viel sprechen, immer ein Glas Wasser oder ungesüßten Tee griffbereit. Zwei Liter Flüssigkeit pro Tag – am besten Wasser – sollten es schon sein. Feuchte Schleimhäute können zudem Krankheitserreger besser abwehren und beugen so Heiserkeit vor. Geheimtipp: Ingwertee.

Nicht rauchen

Auch nicht passiv. Die Schleimhaut im Hals ist sehr empfindlich und verletzlich. Wer raucht, riskiert, dass die Schleimhaut als Schutz mehr Schleim produziert und somit dicker wird. Die Folge: Die Stimmlippen schwingen langsamer, die Stimme wird tiefer und rau. Übrigens: Ähnlich verhält sich die Schleimhaut bei Kontakt mit Alkohol. Tipp: In wichtigen Sprechsituationen (z. B. Vortrag) sollte Alkohol nicht nur der Stimme wegen vermieden werden.

Nicht flüstern

Sie sollten Flüstern ebenso vermeiden wie Schreien. Wollen Sie dennoch mal stimmlich etwas zurückschrauben, üben Sie, leise zu sprechen. Denn Flüstern strengt die Stimmlippen an, sie verlieren an Kraft und es kann bereits nach ein paar Minuten zu Heiserkeit kommen. Ist die Stimme bereits angeschlagen (z. B. durch eine Infektion), sollten Sie so lange leise sprechen, bis sich der Stimmapparat komplett ­erholt hat – auch hier gilt: Bloß nicht flüstern!

Keine Milch

Und auch keine Erzeugnisse dieser: Vermeiden Sie schleimende Nahrungsmittel wie Käse, ­Joghurt, Milch oder Bananen. Achtung: Dieses „Verbot“ erfordert selbstverständlich keine Omnipräsenz. Verzichten Sie lediglich vor Präsentationen oder einem wichtigen Gespräch. Bevorzugen Sie erfrischende Produkte wie Salat, Obst oder gekochtes Gemüse – nicht aufs Trinken vergessen (Wasser)!

Salbeitee

Salbei ist hier nur eine Lösung – auch andere Kräutertees bauen eine gute Schleimhautspannung auf, die wiederum den Stimmapparat schützt. Eine gute Alternative zu Tee sind Kräuterbonbons. Vorteil des Tees: Die Kräuteressenzen werden beim Trinken automatisch inhaliert und gelangen so auch in den Nasen-Rachen-Raum und sorgen dort für ausreichend Feuchtigkeit.

Nicht räuspern

Sondern kräftig husten! Räuspern gibt uns das Gefühl, als würden wir Schleim loswerden – dabei ist genau Gegenteiliges der Fall: Das Räuspern strengt die Stimmlippen an, die Schleimproduktion wird erhöht, was uns immer weiter räuspern lässt – eine Art Teufelskreis. Besser ist es zu husten, das belastet den Stimmapparat weitaus weniger.

Den Hals schützen

Sowohl präventiv als auch akut. Ein Schal gehört in jede Tasche, jeden Rucksack und um jeden Hals. Besonders gut geeignet sind Schals und Tücher aus Seide. Schon bei den ersten, leichten Halsschmerzen sollte er um den Hals geschlungen werden. Bleiben die Schmerzen dennoch bestehen, tragen Sie Ihren Schal auch nachts über – das wirkt wahre Wunder.

Gewürze meiden

Vor allem starke Gewürze. Denn unsere Schleimhaut verhält sich beim Kontakt mit starken Gewürzen ähnlich wie bei Rauch und Alkohol. Kennen Sie vielleicht: Wenn Sie zu scharf essen (z. B. Chili, Pfeffer) kann es sein, dass ­Ihnen wortwörtlich kurz die Stimme wegbleibt. Bei direktem Schleimhautkontakt im Bereich des Stimmapparats kommt es zu starkem Hustenreiz (Schutzreflex) – was uns auch schon zu Punkt sieben bringt.