So schwimmen Sie sich schlank

Die große Schwimmschule

So schwimmen Sie sich schlank

Schwimmen ist der ideale Sommersport – wer ihn richtig beherrscht, hinterlässt nicht nur Eindruck, sondern lässt auch die Kilos purzeln und somit lästige Fettpölsterchen verschwinden. Obendrein ist das Ganzkörpertraining ideal ­geeignet, um Muskelmasse aufzubauen. Halten Sie sich fest: Je nach Schwimmstil und Tempo werden zwischen 300 und 900 Kilokalorien pro Stunde verbrannt – und im kühlen Nass macht das bei den Temperaturen des Sommers allemal mehr Spaß als zu Land beim Laufen. Wie Sie einfaches Rumgeplansche und Abkühlung zu einem effektiven Training verwandeln können, erfahren Sie hier!

Tipps für effektives Training 1/5
Grundstein legen:
Um mit Schwimmen die bestmög­lichen Ergebnisse zu erzielen, sollten mindestens 500 Meter Freistil ­bewältigt werden können. Und so geht’s: Schwimmen Sie nonstop und zählen Sie die Meter. Machen Sie nun drei Minuten Pause und schwimmen Sie dann 50 Meter, ­gefolgt von 30 Sekunden Pause. Diesen Rhythmus behalten Sie so lange bei, bis die Gesamtdistanz doppelt so weit ist wie die ursprüngliche Nonstop-Strecke. Versuchen Sie immer, Ihre Bestleistung zu toppen, bis Sie 500 Meter am Stück schaffen.
Warm-Up:
Beginnen Sie jedes Schwimmtraining mit einem lockeren zehnminütigen Warm-up. Dehnen Sie anschließend die Schultermuskulatur.
Ruhe bewahren:
Machen Sie nicht aus jedem Training einen Wettkampf – schwimmen Sie vor allem in den ersten Einheiten langsam, dafür lange, und steigern Sie die Distanz kontinuierlich.
Hilfsmittel:
Nutzen Sie verschiedene Trainingsgeräte (siehe Kasten Seite 41). Das bringt Abwechslung ins Becken und hilft, bestimmte Muskelpartien ­effizienter zu trainieren.
Spaß beibehalten:
Sollte es mal nicht so toll laufen ­(Tagesverfassung), nicht verzagen. Die nächste Einheit schwimmt sich bestimmt wieder besser.


Ein echter Jungbrunnen

Beim Schwimmen bleibt nicht nur das Fett auf der Strecke – zudem werden nahezu alle Muskelgruppen trainiert. Außerdem ist Schwimmen ein wahrer Jungbrunnen, das beweisen auch Untersuchungen: Bei ambitionierten Schwimmern im Alter von 20 bis 86 Jahren, die wöchentlich zwischen 3.000 und 4.500 Meter im Wasser zurücklegen, konnte der Alterungsprozess, gemessen an Faktoren wie Blutdruck, Muskelmasse und Lungenfunktion, deutlich nach hinten verschoben werden. Und das nicht nur um ein paar Monate, sondern um mehrere Jahre. Voraussetzung ist, dass man einen gewissen Trainingsfleiß zeigt (dreimal die Woche). Dafür bietet sich keine Technik besser an als das Kraulen (siehe Übung oben auf Seite 41). „Wer technisch versiert und zügig krault, kann seinen Kalorienverbrauch auf bis zu 900 Kalorien stündlich hochschrauben“, weiß Österreichs Ex-Schwimmstar Fabienne Nadarajah. Nebeneffekte: Durch den Massage-Effekt des Wassers wird das Gewebe gestrafft und Cellulite vermindert. Außerdem werden die Gelenke geschont. Nutzen Sie die Temperaturen, springen Sie ins Wasser und nichts wie los!

Autor: Patrick Schuster
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