So motivieren Sie Ihr Kind zu mehr Bewegung

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So motivieren Sie Ihr Kind zu mehr Bewegung

Sport sei in den Familien ein wichtiges Thema, ging aus einer in Wien vorgestellten Umfrage hervor. Die Zahl der übergewichtigen Kinder steigt jedoch trotzdem stetig. Die Gründe dafür sind zahlreich: Viele Eltern sind beispielsweise der Meinung, dass Kinder durch Sport in ihrem Kind-Sein eingeschränkt werden.

Zudem weiß man dank der Umfrage, dass Kinder von gebildeteren Eltern mit Matura-Abschluss sportlicher sind, als Kinder von weniger gebildeten Eltern. Auch die Ernährung spielt eine große Rolle - immerhin jeder Fünfte glaubt, sein Kind gesund zu ernähren. Besonders überzeugt sind davon jene Eltern, deren Kinder stark übergewichtig waren.

Bewegung beeinflusst nicht nur die Fitness des Kindes, sondern auch seine Psyche. So kam man zu dem Ergebnis, dass sich Sport auch auf die Schulnoten positiv auswirkt weil es die Durchblutung des Gehirns steigert. Außerdem stärkt regelmäßige Bewegung das Selbstbewusstsein des Kindes und es lernt Regeln zu akzeptieren.

Wie Sie Ihr Kind dazu motivieren können, erfahren Sie hier:

Mehr Bewegung: So motivieren Sie Ihr Kind! 1/10
1. Richtige Sportart Nicht jeder Bub mag Fußball und nicht jedes Mädchen steht auf Reiten. Suchen Sie die passende Sportart für Ihr Kind. Probieren Sie gemeinsam aus, was am meisten Spaß macht. Das Kind sollte selbst entscheiden dürfen, wobei es sich wohl fühlt. Und: Bleiben Sie dran! Die meisten Vereine bieten Schnuppertrainings an.
2. Mit Freunden Ihr Kind möchte nicht alleine einem Verein beitreten? Wie schaut es mit dem besten Freund aus? Vielleicht möchte auch er eine neue Sportart ausprobieren. Gemeinsam macht es doppelt so viel Spaß. Vorteil für die Eltern: Man kann die Kinder abwechselnd ins Training bringen und abholen.
3. Kleine Erfolge Kleine Erfolge motivieren zum Weitermachen und besser werden. Machen Sie Ihrem Kind aber keinen Druck, denn das kann dazu führen, dass es die Freude am Sport verliert. Sport sollte vor allem Spaß machen und nicht zu einer Belastung werden.
4. Gemeinsam bewegen Gestalten Sie Ihre Freizeit sportlicher - es muss nicht immer Kino sein! Gehen Sie wandern, in den Kletterpark oder auf den Abenteuerspielplatz. Das macht allen Spaß!
5. Vorbildwirkung Bei aktiven Eltern steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Kinder aktiv sind. Wer sein Kind also zu Sport motivieren möchte, fängt am besten bei sich selbst an.
6. Interesse zeigen Hören Sie Ihrem Kind zu, wenn es von seinen sportlichen Leistungen erzählt. Egal ob Erfolg oder Misserfolg.
7. Bewegung nebenbei Nehmen Sie das Kind zu Fuß zum Einkaufen mit, fahren Sie gemeinsam mit dem Fahrrad zum Bäcker oder nehmen Sie die Treppen statt dem Aufzug. Jede Art von zusätzlicher Bewegung ist gut.
8. Grenzen Kinder brauchen Grenzen! Legen Sie fest, welche waghalsigen Stunts nur was für Profis sind.
9. Aufhören Ihr Kind möchte nicht mehr ins Training? Forschen Sie nach dem Grund. Oft sind es nur Kleinigkeiten, warum die Motivation gerade weg ist. Wenn Ihr Kind tatsächlich keinen Spaß am Sport hat, dann versuchen Sie gemeinsam eine neue Bewegungsmöglichkeit zu finden. Probieren Sie neue Dinge aus!
10. Verletzungen Leichte Verletzungen sind nicht unbedingt ein Grund komplett mit dem Sport aufzuhören. Wenn Ihr Kind trotzdem weiterhin Lust auf den Sport hat, dann lassen Sie es!

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