Neustart mit Yoga

Power-Yoga

Neustart mit Yoga

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In unserer Yogaserie für die Winterzeit, finden Sie Übungen zur Erfüllung Ihrer Herzenswünsche für das neue Jahr. 

Ins neue Jahr startet man meist mit guten Vorsätzen. Zu Jahresbeginn verspürt man die Sehnsucht nach Veränderung, möchte neue Standards setzen oder sein Leben neu definieren und upgraden. Manchmal blockiert man sich aber selbst, fühlt sich unentschlossen oder ohnmächtig. Die Yogapraxis kann dabei unterstützen, Entschlossenheit zu schaffen, um Ziele umzusetzen. Bestimmte Übungen können auf mentaler Ebene stärken, wie etwa der Krieger II oder der Berg. Doch es gibt auch ein Element, das man zu Beginn einer ­Yogastunde einbauen kann, um Herzenswünsche auszusprechen: „Sankalpa“ – der Entschluss aus dem Herzen.

Kraftvoller Start in das Jahr 2023
Für unserer Yogaserie hat Yogalehrerin Mag. Marta Ebner (trägt Yogawear von Move Stories: www.movestories.com) Übungen zur Aktivierung der Energie zur Erfüllung Ihrer Herzenswünsche zusammengestellt – die New-Start-Session beginnt mit Sankalpa. 

Yoga Übungen für mehr POWER im neuen Jahr

YogaBerg Sankalpa: Falten Sie Ihre Hände vor dem Herzen. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Sankalpa. Sprechen Sie Ihren Herzenswunsch dreimal laut oder im Stillen aus. Vermeiden Sie dabei negative Formulierungen. Ihr Sankalpa sollte kurz und positiv sein z. B. ein Vorsatz wie „Ich finde einen Job, der mich erfüllt“ oder auch eine Affirmation wie „Ich entwickle Mut“. Sie können schon im Vorfeld darüber reflektieren und Ihren Herzenswunsch auf einen schönen Zettel notieren oder in Ihr Tagebuch eintragen. Sitzposition: Beginnen Sie im Fersensitz oder Schneidersitz. Bringen Sie die Arme über den Kopf und üben Sie ein Ksepana Mudra (siehe auch Seite 22), der Rücken ist dabei gerade, Nabel zur Wirbelsäule. Für zehn gleichmäßige Atemzüge in dieser Position verbleiben und die Energie wahrnehmen, die durch die Wirbelsäule fließt.

Katze-Kuh-Variation Verspannungen lösen: Im Vierfüßlerstand beginnen. Wirbelsäule ist gerade, Beine hüftbreit, Arme schulterbreit auseinander, Finger gut auffächern. Die Hände, der Ellbogen und die Schulter bilden eine Linie. Einatmend den rechten Arm und das linke Bein ausstrecken, Zehen zeigen nach unten. Fünf Atemzüge lang halten, zurück in den Vierfüßlerstand und mit der Einatmung die Seite wechseln. Über Ado Mukha Shvanasana (Hund) zum Stehen kommen. Wirkung: löst Blockaden auf physischer sowie psychischer Ebene.

Berghaltung Grundhaltung: Aufrechte Haltung, die Füße parallel nebeneinander, das Gewicht gut auf die Fußflächen verteilen, die Arme neben dem Körper. Den Nabel zur Wirbelsäule ziehen, die Schultern entspannen. Mit jeder Ausatmung die Wirbelsäule verlängern. Für zehn Atemzüge in dieser Position verbleiben. Wirkung: Erhöht den Energielevel, baut Kraft auf. Surya Namaskar: Nach der Berghaltung drei Runden Surya Namaskar (Sonnengruß) üben.

Seitbeuge Variation von Tadasana: Füße zusammen, mit den Fingern ein Ksepana Mudra (siehe auch Erklärung und größeres Bild rechts unten) üben, die Arme über den Kopf führen und den Oberkörper etwas nach links beugen, das Becken dabei gerade halten, die Augen schließen. Zurück zur Mitte und Seite wechseln. Wirkung: Energetisierend und gleichzeitig entspannend. Das Mudra verstärkt die Wirkung dieser Position.

Krieger II Ziel in Sicht: Links nach vorne steigen, das Knie beugen, der Rumpf zeigt zur Seite. Das Knie liegt in einer Linie mit dem Fußgelenk. Das hintere Bein ist gestreckt, der Fuß wird nach außen gedreht. Die Arme bilden parallel zum Boden ausgestreckt eine Linie, der Blick geht über die Hände. Handflächen zeigen nach unten. Bleiben Sie für fünf Atemzüge und bauen Sie Kraft auf – Seite wechseln. Wirkung: Stärkt das Selbstvertrauen, fördert die Zielstrebigkeit.

Baum-Variation In Tadasana beginnen. Mit der rechten Hand das rechte Fußgelenk fassen und den Fuß hinaufführen. Die Hüfte nach rechts öffnen, das Knie zeigt zur Seite, den Fuß an die Innenseite des linken Oberschenkels bringen. Sobald man das Gleichgewicht gefunden hat, die Arme nach oben führen, dabei ein Chin Mudra üben, der Blick geht mit. Auf beiden Seiten durchführen. Wirkung: Harmonisiert und macht den Geist frei für Neues. Auf physischer Ebene stärkt die Übung unter anderem die Beinmuskulatur.

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