Stop-Light

Für Städter

Neuer Fitnesstrend: "Stop-Light-Workout"

Jetzt wird’s so richtig heiß in der Stadt und zwar mit dem „Stop-Light-Workout“.

Wem durch die Stadt laufen allein zu langweilig ist, der sollte unbedingt dieses Workout ausprobieren. Warum? Durch die Stadt laufen kann manchmal zur Tortur werden, gerade weil man bei jeder Ampel stehen bleiben muss und seine Laufsession kurzfristig beendet. - Aber dieser Misere kann man schnell entgehen und zwar mit einem „Stop-Light-Workout“. Ist die Ampel rot, dann legt man ein paar Hampelmänner oder Squats ein. Sollte auch eine Bank in der Nähe sein, kann man diese für Hocksprünge verwenden. Das Motto ist simpel: „Machen Sie sich Ihre Umgebung für den Sport nützlich und verbrennen Sie dadurch extra Kalorien.“ Sobald die Ampel aber wieder auf „Grün“ schaltet, geht es weiter mit dem Lauftraining.

Zur Praktikabilität

Dieses Workout ist absolut praktikabel und ein Booster für den Sommer, um überflüssige Kilos zu verlieren. Eine Mischung aus Cardio und Krafttraining macht es besonders, ist aber für Anfänger weniger geeignet, da eine gute Grundkondition Voraussetzung ist. Wer aber ein Konditions-Profi ist, kann noch eine Schippe drauflegen und das Lauftraining steigern, indem man von Ampel zu Ampel sprintet, was einem HIIT-Training ("High Intensity Intervall Training") gleichkommt. Das Ergebnis: Kalorien werden auf Hochtouren verbrannt. - Es ist jedoch zu empfehlen das Workout im Sommer eher morgens oder spätabends, aufgrund der Hitze, durchzuführen.

Lauftipps 1/7
1. Asphalt und Wald wechseln
Beim Aufprall müssen unsere Füße das 3,5-Fache unseres Körpergewichts auffangen, was den Gelenken schaden kann. Sie sollten daher genau darauf achten, wie Sie auf welchem Untergrund laufen. Bei Laufband und Asphalt (ähnliche Härte) gilt: Gut gedämpftes Schuhwerk verwenden und nicht länger als 1,5 Stunden trainieren (schlecht für die Gelenke). Bei Wald- und Schotterwegen können Sie bedenkenlos drauf loslaufen. Jedoch Achtung vor Stolperfallen. Auf Sand nicht länger als 30 Minuten laufen (sonst werden Überlastungsbeschwerden provoziert).

2. Mund auf!
Die Frage aller Fragen: Mit Mund oder Nase atmen? Tipp: Gar nicht darüber nachdenken, diese Entscheidung soll das Gehirn treffen! Meistens wird’s der Mund. Jedoch wichtig: Ganz kräftig ausatmen, dadurch schafft man in den Lungenbläschen Platz für frischen Sauerstoff.

3. Blasen richtig behandeln
Die Daumenregel: Ist die Blase größer als der Daumennagel, wird sie mit einer sterilen Nadel aufgestochen, um die Flüssigkeit loszuwerden. Danach in Ruhe heilen lassen.

4. Pasta-Party feiern
Kurz vor Wettbewerben muss der Kohlenhydratspeicher aufgefüllt werden, um aus dem Vollen schöpfen zu können. Man spricht vom „Carboloading“. Zusatztipp: Auf komplexe Carbs setzen.5. Neue Reize machen schnell
Je mehr Abwechslung der Körper während eines Laufes bekommt, desto mehr verbrennt er und desto leistungsfähiger wird er. Sprinten Sie öfters über Treppen. Legen Sie an der roten Ampel einen intensiven Intervall ein (anfersen, skippen, Knie hochziehen).