Marathon

Starke Frau

Mutter legte Halbmarathon mit Drillingen zurück

Diese Drillinge haben bereits einen Halbmarathon absolviert

Diesen Halloween-Ausflug haben bestimmt noch nicht viele Kinder erlebt: Letztes Monat absolvierte Suzy Goodwin den North Carolina Halloween Half Marathon mit ihren Drillingen. Die Läuferin zeigt damit, dass auch Mutterschaft kein Hindernis ist, wenn es um Sport und Fitness geht. Die Kinder durften die ganze Strecke im Kinderwagen zurücklegen.

Eine sportliche Familie

"Wenn man Mutter wird, ist der Laufsport weniger individuell sondern etwas, das man mit den Kindern teilen sollte", meinte Suzy Goodwin. Dadurch, dass sie ihre Drillinge beim Laufen mitnimmt, lernen diese von klein auf die Bewegung zu schätzen. Außerdem schlafen die Kinder nach einem langen Lauf so richtig gut, verrät die sportliche Mutter. Auch einen weiteren guten Zweck hatte Suzys Halbmarathon. Die Drillinge waren Frühgeburten und verbrachten die ersten zwei Monate im Cape Fear Valley Medical Center. Nun absolvierte Suzy den Halbmarathon, um für das Krankenhaus Spenden zu sammeln. Gleichzeitig könnte der starken Mutter damit sogar ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde gelingen, als erste Frau, die ein Rennen mit Drillingen absolvierte.

So bewundernswert solche Wettkämpfe sein mögen, nicht jeder strebt es an einen Marathon oder Halbmarathon zu absolvieren. Dafür gibt es verschiedene Lauftypen, mit unterschiedlichen Prioritäten. Welcher Lauftyp sind Sie?

Die Lauftypen im Überblick 1/4
Wettkämpfer
Ziel: Läufe, um sich mit anderen zu messen. Superlativ: Marathon!

Das zeichnet ihn aus: Der Wettkämpfer hat ein klares Ziel vor Augen, den Sieg. Mit Ehrgeiz gibt er alles, um im Spitzenfeld dabei zu sein – aufgeben gibt es nicht. Wer einen Wettkampf ­bestreiten oder gar gewinnen möchte, braucht einen strukturierten Plan. Die zeitaufwendigen Trainingseinheiten fordern zeitliche Flexibilität. Um gut abzuschneiden, geht der Wettkämpfer an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Achtung: Wer immer am oberen Limit läuft, läuft Gefahr, sich ­orthopädisch oder internistisch zu überlasten.

Expertentipp: „Wer längere Läufe oder gar einen Marathon anvisiert, muss seinen Trainingsplan an sein individuelles Fitnesslevel anpassen – je nach Phase der Vorbereitung variieren die ­Pläne. Dieser Plan sorgt für Wettkampfspritzigkeit!“

Der Trainingsplan:
Montag: 1 1/2 Stunden lockerer Dauerlauf. Das Tempo ist dann richtig gewählt, wenn während des Laufs problemlos gesprochen werden kann. Versuchen Sie, dieses Tempo zu halten!
Dienstag: Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe. Regenerative Maßnahmen wie Saunagänge helfen.
Mittwoch: Unerlässlich für Wettkämpfer: Krafttraining. Eine stabilisierte Hüfte, ein gekräftigter Rumpf sorgen für einen ökonomischen Laufstil und bieten eine gute Verletzungsprophylaxe.
Donnerstag: Splitten Sie die heutige Einheit (1 Stunde) in zwei Teile: 1/2 Stunde Lauftechnik zur Verbesserung der Laufstileffizienz und laufen Sie anschließend eine 1/2 Stunde in lockerem Tempo.
Freitag: Im Wettkampf ist eines unerlässlich: Geschwindigkeit. Intervalltraining hilft bei der ­Steigerung der Wettkampfgeschwindigkeit. 10 x 1.000 m – laufen Sie die 1.000 Meter bewusst schneller als im Wettkampf. Zwischenzeitlich ein bis zwei Minuten locker weiterlaufen.
Samstag: Ruhetag.
Sonntag: 2 1/2 Stunden lockerer Dauerlauf. Laufen Sie im Bereich des Fettstoffwechsels (55 bis 65 Prozent der maximalen Herzfrequenz)..