Mehr Stärke mit Diamond Yoga

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Mehr Stärke mit Diamond Yoga

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Im Trend. Doris Kemptner, Yogalehrerin und Erfinderin von Diamond Yoga, verrät in gesund&fit, was hinter ihrem neuen Stil steckt und zeigt sechs Diamant-Übungen. 

Die schönen Dinge im Leben", so die Yogalehrerin, "werden oftmals von unserer inneren Negativität überschattet." Mit ihrer Diamond-Yoga-Einheit möchte Kemptner Menschen dabei unterstützen, ein positives Mindset, Zuversicht und Kraft zu entwickeln. Eine Einheit setzt ich aus "Diamant-Übungen" - darunter der Diamantsitz oder der schlafende Diamant - sowie anderen stärkenden Positionen zusammen, die Körper, Geist und Psyche die Widerstandsfähigkeit eines Diamanten schenken sollen. Auf diesen Seiten zeigt die Yogini sechs Übungen für eine tägliche Wohlfühlroutine.

Wie Diamond Yoga wirkt

Stehende Übungen, wie der Baum, fördern die Balance, schulen die Intuition und kräftigen nebenbei die Beine, was zu einer straffen Silhouette führt.

Diamond Yoga stärkt aber nicht nur die Muskeln, sondern hat auch eine stressreduzierende Wirkung: "Regelmäßiges Üben", so die Yogalehrerin, "kann den Blutdruck senken und wirkt sich positiv auf das Nervensystem aus. Zudem aktivieren die Übungen den Stoffwechsel, stärken neben dem Körper auch unseren Geist und erhöhen maßgeblich unsere Flexibilität. Für die Verdauung gibt es übrigens nichts Besseres als Vajrasana!" Neben ihren verdauungsfördernden Eigenschaften stärkt der Diamantsitz außerdem das Durchhaltevermögen. Durch das Hakini Mudra (diamantförmige Handstellung) werden beide Gehirnhälften ausgeglichen und die Konzentrationsfähigkeit wird erhöht. Wie lange man die Übungen jeweils hält, ist individuell, zumindest aber zehn tiefe Atemzüge lang.

Gewisse Übungen lassen uns mit unserem Körper die Form eines Diamanten nachstellen. Diese Diamant-Posen wirken besonders energetisierend:

Vajrasana - Diamantsitz

Übung: Setzen Sie sich auf Ihre Unterschenkel, Arme sind gestreckt, Bauch zieht nach innen, Wirbelsäule ist dabei aufrecht. Blick nach vorne. Optional können die Hände auch vor der Brust gefalten werden oder ein Mudra (Zeigefinger und Daumen berühren sich an der Fingerspitze) formen. Sitzen und meditieren Sie nun in dieser Position. Der Kopf kann dabei von einer Seite zur anderen wiegen.
Benefits: Der Diamantsitz kräftigt die Beinmuskulatur, regt die Verdauung an, wirkt Verspannungen im Nacken entgegen und stärkt das Durchhaltevermögen.

© Johannes Kernmayer
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Supta Vajrasana - Der schlafende Diamant

Übung: Aus dem Fersensitz (Vajrasana) legen Sie einen Ellbogen nach dem anderen auf den Boden. Legen Sie dann den Kopf auf den Boden oder lassen Sie ihn in der Luft und dehnen Sie den Brustkorb. Heben Sie das Gesäß, so weit es geht, eventuell können Sie mit den Händen an die Fersen fassen (s. Bild). Eine andere Ausgangslage für den schlafenden Diamanten ist zwischen den Fersen zu liegen. Von hier aus legen Sie die Hände über den Kopf und greifen Sie den gegenüber liegenden Ellenbogen. Heben Sie Brustkorb und Becken.
Benefits: Der schlafende Diamant wirkt herzöffnend und aktivierend. Er führt zu Lebensfreude und geistiger Öffnung.

© Johannes Kernmayer
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Vrikshasana - Der Baum mit Diamant-Mudra


Übung: Starten Sie in der Berghaltung (aufrechter Stand, Beine zusammen, Arme seitlich am Körper) und verlagern Sie Ihr Körpergewicht auf ein Bein. Nun das andere Bein anheben und das Knie beugen. Stützen Sie Ihre Fußsohle mit den Zehen nach unten gegen den Oberschenkel des Standbeins. Dabei ruhig die Hand zur Hilfe nehmen, um den Fuß gut platzieren zu können. Um an Stabilität zu gewinnen, drücken Sie mit dem Oberschenkel gegen den Fuß - spannen Sie dabei das Gesäß an. Die Hände zuerst vor das Herz in Gebetsposition bringen und dann nach oben in das Hakini Mudra (s. Bild) schieben. Die Schultern nach unten ziehen. Der Balance hilft es, einen Punkt zu fokussieren, der sich nicht bewegt.
Benefits: Vrikshasana wirkt harmonisierend, stärkend sowie stabilisierend.

© Johannes Kernmayer
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Ashta Chandrasana - High Lunge


Übung: Richten Sie das rechte Knie über dem rechten Fußgelenk aus und halten Sie das linke Bein gestreckt und aktiv. Das rechte Knie zeigt gerade nach vorn, die linke Ferse ist in der Luft. Öffnen Sie mit einer Einatmung den Oberkörper und führen Sie die Arme gestreckt nach oben, in das Hakini Mudra (s. Bild). Mehrere Atemzüge verweilen (Tipp der Yogalehrerin: mindestens zehn), dann Seite wechseln. Benefits: hält Wirbelsäule und Gelenke beweglich und wirkt heilsam auf die inneren Organe, die Drüsen und das Nervensystem. Herz und Kreislauf werden angeregt, Spannungen lösen sich.

© Johannes Kernmayer
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Kurmasana - die Schildkröte


Übung: Starten Sie mit gegrätschten und angewinkelten Beinen -Fußsohlen berühren sich. Bringen Sie Ihre Arme von innen unter Ihre Knie und wandern Sie mit den Fingerspitzen seitlich vom Körper weg. Die Handfläche liegt dabei auf dem Boden (s. Bild). Wenn Sie weitergehen wollen, können Sie Ihre Füße hinter dem Kopf verhaken. Wer in der Ausgangsposition bleibt, der kann seine Handflächen vom Boden abheben.
Benefits: Mit Kurmasana regen Sie die Bauchorgane an. Besonders Magen, Leber und die Bauchspeicheldrüse werden hier angesprochen. Diese Aktivierung hat eine harmonisierende Wirkung auf die Verdauung und stärkt Ihre Abwehrkräfte.

© Johannes Kernmayer
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Bhadrasana - Der Schmetterling

Übung: Setzen Sie sich aufrecht hin und grätschen Sie Ihre Beine. Knie anwinkeln und Fußsohlen zueinander bringen. Die Füße so nah wie möglich an den Körper heranziehen. Greifen Sie dafür den vorderen Teil der Füße und ziehen Sie sich nach vorne (s. Bild). Optional können Sie mit den Knien nach oben und unten wippen oder die Knie (mit den Händen oder Ellenbogen) leicht zum Boden drücken. Benefits: Mit Bhadrasana entwickeln Sie Flexibilität in den Hüften. Der Schmetterling erleichtert die kreuzbeinigen Sitzhaltungen, insbesondere den Lotussitz (Fersen auf den Oberschenkeln ablegen). Er harmonisiert, entspannt und löst energetische Blockaden im Beckenbodenbereich.

© Johannes Kernmayer
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