Die besten Selbstverteidigungs-Tipps

Sicherheit

Die besten Selbstverteidigungs-Tipps

Sie haben spätabends einen Termin und fühlen Sie am Heimweg unsicher? In speziellen Selbstverteidigungskursen können Sie lernen, wie man Gefahren rechtzeitig erkennt und rasch agiert. Neben der körperlichen Fitness werden dabei auch das Reaktionsvermögen und Handlungsabfolgen geschult. Wer einen Selbstverteidigungskurs macht, lernt nicht nur Verteidigungsstrategien, sondern stärkt damit auch sein Selbstbewusstsein und Sicherheitsgefühl.

Richtig handeln im Notfall

Nicht nur Frauen, auch Männer und Jugendliche können in Selbstverteidigungskursen lernen, Grenzen zu setzen und sich im Notfall zu wehren. In den meisten Fällen reicht es bereits aus, selbstbewusst aufzutreten und richtige Zeichen zu setzen. Vor allem beim Einsatz von Pfefferspray oder Ähnlichem sollte man Acht geben. Diese geben zwar ein gewisses Gefühl von Sicherheit - die Gefahr der Selbstverletzung ist allerdings sehr hoch. Auch hierzu erfahren Sie nützliche Informationen in Selbstverteidigungskursen. Eine sinnvolle Alternative ohne Verletzungsgefahr bieten hingegen sogenannte Alarm-Anhänger, die mit nur einem Handgriff einen ohrenbetäubenden Lärm aulösen und Angreifer so in die Flucht schlagen können.

Was tun in einer Gefahrensituation? 1/7
Selbstbewusstsein Angreifer halten gezielt nach Menschen Ausschau, die unsicher wirken. Diese sind ein leichteres Opfer. Arbeiten Sie daher an Ihrem Selbstbewusstsein. Ein sicherer, aufrechter Gang verringert die Gefahr, zum Opfer auserwählt zu werden.
Respekt Auch Irrtümer und Missverständnisse können zu Konflikten führen. Um diese zu lösen, kann eine Entschuldigung manchmal schon zu wahren Wundern führen.
Achtsamkeit Wenn Sie am Nachhauseweg ein mulmiges Gefühl bekommen, versuchen Sie die Straßenseite zu wechseln, Passanten anzusprechen oder in ein Taxi zu steigen. Vermeiden Sie dunkle Ecken. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Handy ablenken, sondern nehmen Sie mögliche Gefahren wahr, um ihnen aus dem Weg zu gehen.
Reaktion Bereiten Sie sich mental auf Angriffssituationen vor und visualisieren Sie Ihre Reaktionen. Handy, Schlüssel und Taschenalarm am Nachhauseweg immer griffbereit haben! Der Alarm-Anhänger kann gute Dienste leisten, um im Notfall auf sich aufmerksam zu machen. Die sicherste Methode ist immer noch wegzulaufen. Machen Sie sich bereit für die Flucht! Halten Sie nach beleuchteten Hauseingängen Ausschau oder läuten Sie zielstrebig an Gebäuden, um Hilfe zu holen. Suchen Sie Nähe zu anderen Menschen, anstatt sich in verlassenen Straßen aufzuhalten und steuern Sie nicht Ihre eigene Wohnung an, wenn Sie verfolgt werden, damit die Person nicht Ihre Wohnadresse erfährt.
Lautstärke Wenn Sie ein Angreifer in die Ecke zu drängen versucht, machen Sie auf sich aufmerksam! Schreien Sie, sprechen Sie Passanten gezielt an  (Sie, Herr im blauen Mantel, helfen Sie mir!). Strahlen Sie Selbstbewusstsein, Ruhe und Kraft aus und lassen Sie sich nicht in die Opferrolle drängen. Souveränes Auftreten schlägt so manchen Täter in die Flucht.
Abwehr Sollte sich der Angreifer von Ihren Schreien nicht abhalten lassen, müssen Sie sich wehren: beißen, schlagen, treten, boxen. Und zwar schnell! Die meisten Angreifer rechnen nämlich nicht mit Gegenwehr. Auch Alltagsgegenstände wie ein Stock oder der Regenschirm können zu Verteidigungswaffen umfunktioniert werden.
Schwachpunkte nutzen Der Ellbogen ist Ihre stärkste Waffe: Nützen Sie ihn! Zielen Sie Schmerzpunkte an: Nase, Augen, Ohren und Kehlkopf. Verbeißen Sie sich kräftig in seine Ohren oder andere empfindliche Körperteile! Ein Klassiker der weiblichen Selbstverteidigung: Der kräftige Tritt zwischen die Beine!

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