Fakten über Erkältung

Grippezeit!

Der Begriff:

Ein Beschwerdebild, für das es gleich mehrere Begriffe gibt: Erkältung, Verkühlung, grippaler Infekt. Im Schnitt leidet ein Mensch drei- bis viermal im Jahr unter den Symptomen: Die oberen Atemwege und/oder der Rachen sind entzündet, die Nasenschleimhäute sind angeschwollen und es kommt zu ­einer vermehrten Schleim- und Flüssigkeitsproduktion. Zudem kann der Betroffene auch unter Husten, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen leiden. 
 
 
Übertragung:

Meist werden die Krankheitserreger über Tröpfchen (in Form von Atem über die Luft bei Husten oder Niesen) oder Gegenstände (etwa Telefon, Türgriff, benutztes Taschentuch) oder beim Händeschütteln von einem zum anderen weitergegeben. Die Eintrittspforten sind Nasen- und Rachenschleimhaut. Darum ist vor allem ein gründliches Händewaschen sehr wichtig, um nicht anzustecken oder angesteckt zu werden. Denn: Erkältungsviren können mehrere Stunden auf der Hautoberfläche überleben! Die Inkubationszeit (= Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung) beträgt etwa 1–3 Tage.

 

Auslöser:

Mehr als 100 verschiedene Virentypen können eine Erkältung ­hervorrufen. Die häufigsten Verursacher sind Rhinoviren, Adenoviren, respiratorische Syncytial-Viren (RSV) und Parainfluenza-Viren. Häufig kommt es zu einer Sekundärinfektion, also einer zusätzlichen ­Infektion mit Bakterien.
 

Dauer:
 
Im Schnitt dauert eine Erkältung zwischen sieben und zehn Tagen. Eine symptomatische Therapie lindert die Beschwerden. Zahlreiche Maßnahmen aus dem umfangreichen Katalog der Hausmittel (siehe Kasten Seite 19) unterstützen bei ersten Symptomen. In den meisten Fällen heilt ein grippaler Infekt von selbst wieder aus.