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Essen, das müde macht

Essen, das müde macht

Richtig essen für den Schlaf

Das Hormon Melatonin macht uns abends müde. Für die Herstellung benötigt der Körper das Hormon Serotonin, das wiederum aus Bestandteilen zusammengesetzt wird, die wir über die Nahrung aufnehmen. Einer dieser Bestandteile ist das in Nahrungsmitteln enthaltene Tryptophan. Neben dem körpereigenen Melatonin kann der Körper übrigens auch Melatonin über die Nahrung aufnehmen.

Walnüsse

Forschungsergebnisse der Uni Texas zeigen, dass sie leicht absorbierbares Melatonin enthalten – die Konzentration im Blut erhöht sich um das Dreifache.

Nachtmilchkristalle

Nachtmilch hat einen höheren Melatoningehalt als normale Milch (Anm.: Kühe werden nachts gemolken). Die aus der Milch extrahierten Kristalle können in normaler Milch gelöst werden. Da die Wirkung noch nicht bestätigt ist, darf der Hersteller die Kristalle nicht als schlaffördernd anpreisen.

Sojabohnen

Sie enthalten 450 Milligramm Tryptophan pro 100 Gramm.

Emmentaler

Milchprodukte sind gute Tryptophanlieferanten – besonders Emmentaler (460 Milligramm/100 Gramm).

Achtung

Essen Sie nicht zu spät, meiden Sie abends koffeinhaltige Getränke und verzichten Sie auf Alkohol.