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Ernährungsmythen im Check

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Saft ist gesünder als Cola

Das stimmt nur teilweise, vor allem wenn man Apfelsaft als vermeintlich gesündere Alternative zu Cola wählt. Denn wegen des hohen Zuckergehaltes in Apfelsaft, nämlich 115 Kalorien auf 250ml, enthält die scheinbar gesündere Alternative um 20 Kalorien mehr als ein Glas Cola. Frisch gepresste Frucht- und Gemüsesäfte können dagegen in Maßen genossen werden.

Fett essen macht dick

Das ist ein Irrtum, da Fett nicht gleich Fett ist. Pflanzliche Fette, z.B. Olivenöl, Kokosöl und das enthaltene Fett in Fischen sind durchaus gesund. Auf andere tierische Fette sollte bei einer gesunden Lebensweise weitestgehend verzichtet werden.

Rohkost ist immer gesünder

Das stimmt nicht, denn Rohkost lässt sich viel schwerer verdauen als gekochtes Essen. Bei übermäßigem Verzehr vom rohem Gemüse und Obst kann es sogar zu Verdauungsstörungen kommen. Bestimmte Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln können sogar vom Körper besser verwertet werden, wenn sie gekocht wurden.

Light-Produkte helfen beim Abnehmen

Das ist falsch, denn kalorienarme Fertigprodukte sind nur auf den ersten Blick die bessere Alternative. Die meisten dieser Produkte sind nämlich nur kalorienreduziert und enthalten viel Zucker, der als Geschmacksverstärker dient.

Sushi ist das perfekte Essen während einer Diät

Viele Low-Carb-Enthusiasten essen Sushi als gesunde Alternative zu anderen Mahlzeiten. Doch eine Portion Lachsrollen enthält immerhin 60 Gramm Kohlehydrate. Auch der Sushireis trägt nicht zu einer gesunden Ernährung bei, sondern treibt die Kalorien ordentlich nach oben.

Getrocknetes Obst ist ein gesunder Snack

Durch das Trocknen verliert Obst fast 80 Prozent der enthaltenen Vitamine und Antioxidantien, daher sollte man lieber zu frischem als getrocknetem Obst als Snack greifen.

Popcorn ist ungesund

Das stimmt nicht, wenn man die ungesalzene und ungebutterte Variante zu sich nimmt. Dann ist Popcorn eine leichte Alternative zu den sonst ungesunden Knabbereien und enthält einen hohen Anteil an Ballaststoffen.