Diese Werte sind kritisch

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Bauchumfang

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellt ein Taillenumfang ab 88 Zentimetern bei Frauen beziehungsweise 102 Zentimetern bei Männern ein deutlich erhöhtes Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie Entzündungen im Körper dar. Der Taillenumfang sollte vor dem Essen im Stehen und mit freiem Oberkörper gemessen werden.

Fettverteilung

Die sogenannte Waist-Hip-Ratio (WHR) misst das Taille-Hüft-Verhältnis. Die ermittelten Werte zeigen dei Fettverteilung im Körper. Der Hüftumfang wird an der stärksten Stelle der Hüfte gemessen, der Taillenumfang genau in der Mitte zwischen Unetrkante der Rippen und Oberkante des Beckens. Ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht bei Frauen ab einem Wert von 0,85 und bei Männern ab 0,9. So geht's: Taillenumfang in Zentimetern geteilt durch Hüftumfang in Zentimetern.

Blutdruck

Regelmäßiges Messen des Blutdrucks ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen und rechtzeitig zu erkennen. Wenn einer der beiden Blutdruckwerte (140/90 mmHg) erhöht ist, liegt Bluthochdruck vor.

Blutzuckerwerte

Normalerweise liegen die Blutzuckerwerte im nüchternen Zustand zwischen 70 und 99 Milligramm pro Deziliter (mg/dl). Ab einem Wert von 126 mg/dl im nüchternen Zustand liegt Diabetes vor. Werte zwischen 100 und 125 mg/dl deuten auf ein Vorstadium von Diabetes Typ 2 hin. Sind die Werte nur einmal zu hoch, so ist das noch kein Grund zur Sorge - erst wenn die Werte bei mehrmaligem Messen immer zu hoch sind, wird es kritisch.

Blutfettwerte

SInd Cholesterin oder Triglyceride stark erhöht, steigt das Risiko für Arteriosklerose. Die Werte sind individuell verschieden und immer abhängig vom Patienten und siene Gesundheitszustand. Bei einem niedrigen Herzkreislauf-Gesamtrisiko sollte das LDL-Cholesterin 160 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) nicht überschreiten. Als maximale Obergrenze gelten Werte von 200 mg/dl. Im Gegensatz dazu sollte der Wert des "guten" HDL-Cholesterins bei Frauen möglichst nicht unter 45 mg/dl sinken und bei Männern nicht unter 40 mg/dl.