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Die neuen Kernempfehlungen lauten:

Die neuen Kernempfehlungen lauten:

Rechtzeitiges und zielgerichtetes Fahnden nach Vorhofflimmern

Nur wenn das Vorhofflimmern bekannt und dokumentiert ist, kann rechtzeitig behandelt werden. Dementsprechend ist es wichtig, dass die Menschen die Symptome und Anzeichen von Vorhofflimmern kennen, um bei Auffälligkeiten umgehend einen Kardiologen aufzusuchen.

Katheterablation ist effektives Verfahren zur Rhythmusstabilisierung

Die Erfolgsquote der Katheterablation ist deutlich höher als eine Behandlung mit Rhythmus-Medikamenten. Dementsprechend empfehlen die Experten bei symptomatischen Patienten frühzeitig über die Möglichkeit der Katheterablation und deren Durchführung nachzudenken und diese zu besprechen. Auch bei älteren Menschen kann diese gut durchgeführt werden. Schwere Komplikationen treten bei der Katheterablation in etwa 2 bis 3 Prozent aller Fälle auf. Es ist wichtig, in allen Einzelfällen den Nutzen und die Risiken des Eingriffs abzuwägen.

Neue Indikationen

Die Möglichkeit einer Ablation-Behandlung für Patienten mit Vorhofflimmern wird auch jenen empfohlen, die die Rhythmusstörung kaum oder gar nicht spüren.

Weniger Schlaganfälle und Herzmuskelschwäche

Große internationale Studien fehlen noch, doch liegen bereits Daten vor, die erwarten lassen, dass das Risiko der Häufigkeit von Schlaganfällen nach einer erfolgreichen Ablation-Behandlung deutlich abnimmt. Bei vielen Patienten konnte die Katheterablation eine bestehende Herzmuskelschwäche nachhaltig verbessern.

Durchführung

Die Katheterablation ist eine komplexe Operationsmethode. Sie bedarf zur sicheren Durchführung gute Vorbereitung und eines sicher aufgestellten Teams ausgebildeter Rhythmusspezialisten.

Methode

Die Katheterablation kann sowohl durch Kälteapplikation (Kryoablation) wie auch durch Wärmeapplikation (Radiofrequenzablation) durchgeführt werden. Nach Auffassung der Experten führen beide Behandlungsmethoden zu vergleichbar guten Ergebnissen.