Wohnen in Flughafennähe macht dick

Studie

Wohnen in Flughafennähe macht dick

Viel Lärm. Schwedische Forscher machen Stresshormone dafür verantwortlich.

Wer in der Nähe eines Flughafens wohnt, läuft einer neuen Studie zufolge Gefahr, dick zu werden. Mit einem Anstieg des Lärmpegels um fünf Dezibel nehme der Taillenumfang im Durchschnitt um 1,5 Zentimeter zu, lautet das zentrale Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung von Wissenschaftlern des schwedischen Karolinska-Instituts in Stockholm.

Cortisol
Zurückzuführen ist der Effekt demnach auf eine verstärkte Ausschüttung von Stresshormonen wegen des Lärms, insbesondere Cortisol.

Untersuchung

Für die Studie wurden 5.000 Menschen nahe der schwedischen Hauptstadt acht bis zehn Jahre lang kontinuierlich untersucht. Die Ergebnisse wurden in Relation zur Entwicklung des vom Flughafen ausgehenden Geräuschpegels gesetzt. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Environmental Health Perspectives".

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1. Weniger essen bringt nichts
Wird die Kalorienzufuhr reduziert, schaltet der Körper auf Sparflamme. Zunächst wird die Produktion von Körperwärme reduziert und der Stoffwechsel heruntergefahren. Der Körper verbraucht jetzt so wenig Energie wie möglich. Wird die Diät dann beendet, nehmen wir mehr Kalorien zu uns, als wir verbrauchen. Und die Differenz wird in Fettzellen abgespeichert. Wer lange hungert, baut sogar Muskelmasse ab. (Das kann nicht gesund sein!) Schnell landen wir in der Jo-Jo-Falle: fünf Kilo runter, 10 Kilo wieder rauf.