Farbe

Bunter Schlankmacher

Diese Farbe hilft beim Abnehmen

Wer ohne Sport und ohne Diät schlank werden möchte, sollte auf die richtige Farbe setzen.

Die psychologische Wirkung der Farbe begleitet uns tagtäglich. Ob im Arbeitsumfeld, in unseren eigenen vier Wänden oder vielleicht beim Zahnarztbesuch - die Farbwahl kann mehr Einfluss ausüben, als und oft bewusst ist. So ist zum Beispiel weit bekannt, dass blau einen beruhigenden, verlangsamenden Effekt hat. Ähnlich wie das Meer oder der Himmel signalisiert uns die Farbe Blau Ruhe: Der Blutdruck sinkt und die Pulsfrequenz fällt. Ganz anders wirkt etwa die Farbe Rot. Sie kann uns warnen, lässt Blutdruck und Puls steigen und macht uns aufmerksamer. Farben sollten folglich nicht nur aus ästhetischen Gründen gewählt werden, sondern können auch einen gesundheitlichen Nutzen bringen. Sogar beim Abnehmen können Farben eine bedeutende Rolle spielen. Davon ist zumindest Model Kendall Jenner überzeugt.

Unkonventionell abnehmen 1/7
1. Kleine Teller für den kleinen Hunger
Kleine Tellerchen und Schüsselchen sehen nicht nur nett aus. Menschen essen bis zu 30 Prozent weniger, wenn auch der Teller kleiner ist - Einen Versuch ist es wert!

Kendall Jenner schwört auf das Baker-Miller-Pink

Ein besonderer Pink-Ton (RGB-Code: R255-G145-B175), das sogenannte Baker-Miller-Pink, soll nicht nur beruhigend wirken, sondern auch den Appetit zügeln. Kendall Jenner schwört auf die Wirkung dieser Farbe und hat aus diesem Grund auch bereits die Wände ihres Wohnzimmers in Hellrosa anstreichen lassen. Auf Instagram postete sie zu Weihnachten ein Beweisfoto:

 

 

kenny's pink xmas

Ein von Kendall (@kendalljenner) gepostetes Foto am

 

Experten sind sich dieser Wirkung jedoch nicht sicher. Hingegen besser belegt ist der beruhigende Effekt des rosa Farbtons. Die Farbe verdankt ihren Namen nämlich einem Experiment. Bei diesem überzeugte Psychologe Alexander Schauss die Direktoren eines Militärgefängnisses der US Navy, Baker und Miller, Gefängniszellen rosa anzustreichen. Einem Forschungsbericht zufolge soll das Baker-Miller-Pink tatsächlich geholfen haben, aggressive Häftlinge zu beruhigen und Gewaltausbrüche zu verhindern.

Kendall Jenner jedenfalls scheint von der Wirkung der Farbe aus Diät-Gründen begeistert zu sein und behauptet fest, vom appetitzügelnden Effekt zu profitieren. Die Wirkung hänge dabei jedoch meist von Assoziationen ab, die Menschen mit bestimmten Farben verknüpfen, sind Experten überzeugt. Aus diesem Grund muss der Diät-Effekt nicht bei allen Menschen wirken. Wen es nicht abschreckt, seine Wände pink zu streichen, der sollte den Versuch also zumindest wagen.

Farblehre in der Ernährung

Nicht nur die Wandfarbe sollte unser Ernährungsverhalten beeinflussen. Auch die Farben der Lebensmittel sind nicht zu vernachlässigen. Bauen Sie daher folgende bunten Nahrungsmittel unbedingt in Ihren Ernährungsplan ein!

Welche Farben halten fit? 1/4
Violett bei Stress
Rotkraut, Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren und Auberginen besitzen neben dem Blaufarbstoff Anthocyane immer weitere Farbpigmente, die Früchte und Gemüse violett machen. Anthocyane schützen Herz, Blutgefäße und Zellen. Außerdem bekämpfen sie Entzündungen. Ihre zellschützende Wirkung ist laut Studien noch stärker als die der Vitamine C und E. Besonders in Stresszeiten ist das wichtig, denn psychischer Stress lässt die Zellen schneller altern und macht uns anfälliger für Krankheiten wie Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Probleme. Den höchsten Anthocyangehalt hat übrigens die brasilianische Acai-Beere.