Studie: Du isst, was du siehst

Essverhalten

Studie: Du isst, was du siehst

Schlechte Neuigkeiten für jene von uns, die ihre Frühstücksmüslis und Cornflakes in verschließbaren Glasbehältern aufbewahren und nicht im Küchenschrank verstauen: Eine neue Studie des amerikanischen Cornell Food and Brand Lab ergab, dass Frauen, die ihre Frühstücksflocken in Sichtweite stehen hatten, dazu tendierten 10kg schwerer zu sein, als ihre Mitstreiterinnen, die ihre Nahrungsmittel verstaut hielten und nicht ständig sahen.

Alles in Sichtweite
Das gleiche Ergebnis kam übrigens auch bei Süßgetränken heraus: Frauen, die zuckerreiche Getränke draußen stehen hatten, brachten etwa 12-14kg mehr Gewicht auf die Waage. Hingegen wogen jene Frauen, die einen Obstkorb in der Küche stehen hatten ungefähr 6kg weniger als alle anderen. Studienleiter Brian Wansink erklärte: "Man isst, was man sieht!" - an Dingen, die man ständig sieht, jederzeit zu naschen führt dazu, dass man dem Körper außerdem überflüssige Kalorien liefert, die er gar nicht braucht.

Hinzu kommt, dass viele gesund aussehende Müslis und Cornflakes wahre Zuckerbomben sind und der Effekt somit gleich doppelt so schlecht ist. Wer sein Müsli in einen Glasbehälter umfüllt, sollte davor nachprüfen, dass es sich um Vollkornprodukte ohne Zuckerzusätze handelt.

Diese Snacks sollten Sie nicht essen 1/5
Reiswaffeln Sie schmecken eigentlich nach überhaupt nichts - werden aber trotzdem gerne zwischendurch geknabbert. Die Waffeln sind zwar fettarm, aber regelrechte Kohlenhydratbomben. Sie treiben den Blutzucker in die Höhe und steigern aufgrund ihres hohen glykämischen Index die Ausschüttung von Insulin. Das beschleunigt die Umwandlung von Glucose und seigert die Speicherung als Fettgewebe.
Gezuckerte Softdrinks Eistee, Cola und Co.: Softdrinks sollten Sie komplett von Ihrem Ernährungsplan streichen. Sie stillen den Durst nicht und liefern dem Körper Unmengen an überflüssigen Kalorien - und das so "nebenbei". Trinken Sie stilles Wasser, Mineralwasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Fruchtsäfte.
Fertigmüslis Ein gesunder Start in den Tag, so ein Müsli! Oder etwa nicht? Fertigmüslis sind meist hochverarbeitete Kalorienbomben. Besonders in den Knuspervarianten stecken jede Menge Salz, Konservierungsstoffe und Zucker. Die häufig verwendeten Weizenflocken enthalten ebenfalls das appetitanregende Weizenprotein Gliadin. Das gilt auch für süße Müsliriegel. Mischen Sie Ihr Müsli lieber selber. Gesunde Alternative: Haferflocken, die Sie mit Amarant verfeinern und mit frischem Obst genießen.
Gesalzene Nüsse Nüsse sind gesund, das stimmt, aber nicht die salzigen Erdnüsse aus der Packung. Geröstete und gesalzene Nüsse sind eher schädlich als gesund. Sie enthalten unglaublich große Mengen an Salz, das den Blutdruck in die Höhe schießen lässt. Beim Rösten können außerdem Transfettsäuren entstehen, die das schlechte LDL-Cholesterin steigern und die Gefahr für Herzkreislauferkrankungen erhöhen. Gesunde Variante: Nüsse an sich liefern viele wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Vitamine. Greifen Sie zur ungesalzenen und ungerösteten Variante. Eine Handvoll am Tag reicht. 
Fettfreie Salatdressings Zu einem leckeren Salat gehört ein leckeres Dressing. Viele Menschen entscheiden sich für ein Fertigprodukt. Die Kalorienbewussten greifen zu fettreduzierten oder fettfreien Dressings. Ein fataler Fehler, denn die sind voll mit versteckten Dickmachern wie Zucker, Fructosesirup oder Emulgatoren.  Gesunde Alternative: Essig und ein gutes Öl, frische Kräuter und eine Prise Salz. Selbermachen zahlt sich aus!

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