Die besten Tipps für einen flachen Bauch

Tricks mit Sofort-Effekt

Die besten Tipps für einen flachen Bauch

Sie achten auf Ihre Figur und ­Kalorienzufuhr, aber dennoch wölbt sich der Bauch und es zwickt und zwackt? Der Grund für die Beschwerden ist oft nicht, wie viel wir essen, sondern was wir essen. Unser Verdauungstrakt ist hochempfindlich und sein ausgewogenes Funktionieren sehr stark davon abhängig, was wir ihm zuführen.

Was uns bläht
Unser Darm ist ein Gewohnheitsorgan und reagiert auf Dysbalancen häufig mit Blähungen. Dies ist nicht nur unangenehm, sondern lässt auch unsere Mitte fülliger wirken. Ein häufiger Verursacher von Verdauungsproblemen ist Stress. Er ist, besonders in chronischer Ausprägung, eine allumfassende Bedrohung für unsere Gesundheit. Der Darm reagiert besonders sensibel auf diesen und andere negative psychische Faktoren, so auch auf Angst und Trauer. Daneben schadet auch zu wenig Bewegung einer regelmäßigen Verdauung. Sehr markanten Einfluss hat die Ernährung: Eine unvorteilhafte Zusammensetzung der Kost trägt dazu bei, dass die Verdauung stockt und Nahrung zu lange im Körper verbleibt. Industriell verarbeitete Lebensmittel, die meist viel Zucker und Fett enthalten, verursachen besonders häufig Beschwerden.

Das schadet der Verdauung 1/4
✗ Zu viel Fett und Zucker
Ungünstige Darmbewohner ernähren sich von Zucker. Werden sie entsprechend gut versorgt, gerät die gesunde Darmflora aus dem Gleichgewicht. Auch zu fettige Nahrung schadet: Sie macht die Verdauung träge.
 
✗ Fertiggerichte
Industrielle Lebensmittel und Mahlzeiten enthalten eine sehr hohe 
Dosis der Kombination Zucker und Fett sowie ungesunde Zusätze und schaden uns somit besonders.
 
 
 
✗ Stress 
Empfinden wir Stress, registriert unser Gehirn immanente Gefahr und bereitet sich auf die Flucht vor. Dazu werden die Verdauungsvorgänge gebremst und es kommt zu Blähungen & Co.
 
 
 
✗ Zu wenig Bewegung 
Für eine gute Darmfunktion muss der Körper bewegt werden. Viel ­Bewegung im Alltag und regelmäßiger Sport sind die beste Devise. 


Was dem Darm guttut
Die gute Nachricht: Der Darm ist dankbar. Führen wir ihm die richtigen Nahrungsmittel zu, senken wir unseren Stresslevel und bewegen wir uns richtig, so sind bereits große Schritte zur besseren Darmgesundheit getan. Die Integra­tion von Ballaststoffen kann bereits viel bewirken: Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Bestandteile der Nahrung – sie kommen vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln wie (Vollkorn-)Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchten vor. Je mehr unverdauliche Bestandteile eine Mahlzeit hat, desto besser wird die Darmaktivität angeregt, da der Körper diese Bestandteile konsequent weiter und schließlich nach draußen befördert. Einfache Stärke hingegen, so wie sie etwa in einer Scheibe Weißbrot enthalten ist, wird schnell und zum Großteil verdaut. Eine Scheibe Vollkornbrot hingegen enthält viele Balaststoffe. Diese ziehen Wasser aus dem Körper und regen die Darmtätigkeit an. Mit dem regulierten Abtransport wird die Verdauung gesünder und der Bauch flacher –  sogar das Abnehmen kann erleichtert werden. Weitere wichtige Faktoren sind ein intakter Säure-Basen-Haushalt sowie eine gesunde Darmflora. Nachgeholfen werden kann auch hier mit der richtigen Wahl der Lebensmittel sowie mit der Integration probiotischer Zusätze. Viele hilfreiche Tipps und Rezepte finden Sie auf diesen und den folgenden Seiten.

Tipps für einen flachen Bauch

❯ Auf Probiotik setzen
Probiotische Lebensmittel helfen dabei, die Darmflora mit guten Bakterien zu besiedeln und so ein gesundes Gleichgewicht herzustellen. Besonders fermentierte Nahrungsmittel haben diese Eigenschaft, wie z. B. Kefir, Joghurt, Kombucha, Sauerkraut oder Kimchi (asiatisches Sauerkraut). Auch Probiotika in Tablettenform können helfen.

❯ Stress-Pause
In der Ruhe liegt die Kraft – und eine gesunde Verdauung. Befreien Sie sich von Stress und der Effekt wird rasch spürbar sein. Ein geregeltes Schlafverhalten, genügend Zeit zur Entspannung und eine erfüllte Freizeit sind besonders stresslösend.

❯ TCM-Tipp
Die Verdauung gilt in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als absolute Grundlage für die Gesundheit. Bei Verstopfung empfiehlt die TCM kühlende und befeuchtende Nahrungsmittel. Bei hartem Stuhl hilft dieser Tipp: Schwarzen Sesam im Mörser etwas zerkleinern und täglich zwei Teelöffel davon über die Mahlzeiten streuen.

❯ Yoga: wie weggeblasen
Festsitzende Blähungen sind nicht nur störend, sondern auch schmerzhaft. Bestimmte Yoga-Posen können dabei helfen, Blähungen „loszulassen“. Tipp: 1. Auf den Rücken legen. 2. Die Knie anwinkeln, mit den Armen umfassen. 3. Beim Einatmen die Knie fest an die Brust drücken und so den Rücken dehnen. 4. Pose halten und Unterkörper möglichst entspannen. 5. Abwechselnd ein Bein ausstrecken und ein Knie an die Brust drücken (immer mit rechts beginnen). 6. Wieder beide ­Knie an die Brust drücken und am Rücken sanft hin und her rollen.

❯ Gut gewürzt
Auch mit der richtigen Würze kann die Verdauung unterstützt werden. Chili etwa wirkt im Darm antibakteriell und fördert die Speichelproduktion, was wiederum die Verdauung unterstützt. Frischer Ingwer (in warmen Gerichten oder als Tee) ist ebenfalls sehr empfohlen, daneben Kardamom, Kurkuma und frischer Koriander. Auch der wohlriechende Ceylon-Zimt  hilft gegen Blähungen.

❯ Massage
Eine Bauchmassage kann die Verdauung anregen und Flatulenzen entweichen lassen. Dazu den Bauch oberhalb des Bauchnabels massieren – im Uhrzeigersinn, mit kreisenden Bewegungen und am besten mit den flachen Fingern. Für bessere Gleitfähigkeit ein paar Tropfen Öl, gerne mit ätherischen Zusätzen, verwenden.

❯ Bitte(r)stoff
Bitterstoffe fördern die Verdauung, indem sie die Produktion der Verdauungssäfte anregen. So kann die Nahrung leichter verdaut werden. Reich enthalten sind die wohltuenden Bitterstoffe z. B. in folgenden Nahrungsmitteln: Rucola, Chicorée, Artischocken und Grapefruit.

❯ Richtig bewegen
Sport regt die Verdauung an – vor allem beim Laufen oder Walken werden auch dem Darmtrakt Beine gemacht. Generell profitiert eine träge oder geblähte Verdauung von mehr Bewegung – auch im Alltag. Achten Sie darauf, sich täglich zu bewegen und aktiv zu sein, dann macht es Ihnen Ihre Verdauung gleich.

❯ Ballaststoffe
Ballaststoffe sind unverdaulich und fördern somit die Darmtätigkeit, da sie vom Körper wieder abtransportiert werden müssen. Tipp bei Verstopfung: Einen Teelöffel Flohsamen oder Leinsamen mit 200 ml Wasser vermischen und trinken. Dazu reichlich normales Wasser trinken. Die Samen quellen mithilfe von Flüssigkeit im Darm auf und befeuchten ihn – dies wirkt sanft abführend.

❯ Wasser & Tee
Nur mit ausreichend Flüssigkeit kann der Darm funktionieren. Zu geringe Flüssigkeitszufuhr kann Verstopfung und zu harten Stuhl verursachen. Zwei Liter Wasser oder ungesüßter Tee täglich sollten sein, bei hohen Temperaturen mehr. Tipp: Bei unruhiger Verdauung und Blähungen helfen wohltuende Tees aus Fenchel, Anis oder Kümmel.

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