Die Diäten der

Serien-Beauties

Die Diäten der "GoT"-Stars

Neue Konzepte – viele davon bereits wissenschaftlich untersucht und für gut befunden – zielen vor allem darauf ab, den Körper in erster Linie optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Denn mittlerweile weiß man, dass vor allem die Mikronährstoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe, als wichtige biologische Initialzündung für die Verbrennungsvorgänge im Körper fungieren. Sie wirken wie Brandbeschleuniger oder liefern den zellulären „Brennöfen“ des Organismus, den Mitochondrien, die Stoffe an, die dringend verbrannt gehören. Das bedeutet: Nur wenn wir gut versorgt sind, kann Körperfett abgebaut werden. Deshalb setzen auch immer mehr Methoden auf das Mehr-Mahlzeiten-Prinzip. Es darf und soll wieder gegessen werden, dabei gilt es jedoch darauf zu achten, was auf den Teller kommt. Denn in unserem Alltag tummeln sich zahlreiche versteckte Figurfallen. Fast die gesamte Nahrung der westlichen Welt ist mittlerweile auf die ein oder andere weise industriell verarbeitet. Das ist gefährlich, denn das sogenannte „Processed Food“ besteht aus unzähligen künstlichen Zusatzstoffen, die der Körper nicht kennt, und aus vielen „leeren“ Kalorien. Es liefert viel Energie an, hat aber so gut wie keine Benefits in Form von Mikronährstoffen für den Körper. Der Organismus ist überernährt und dabei unterversorgt! Er wird schwach und setzt an. Dem Fast-Food-Überschuss stehen Ernährungskonzepte gegenüber, die zurück zu den Wurzeln gehen. „Game of Thrones“-Star Sophie Turner setzt z. B. auf die Steinzeit-Diät Paleo. Auf den Tisch kommt nur, was der Körper seit Urzeiten kennt und damit gut verarbeiten kann. Also kein Zucker, kein Brot, keine Nudeln, keine Fruchtjoghurts, nichts mit Gluten. Dafür viel Gemüse, fettarmes Fleisch sowie Fisch. Die darin reichlich enthaltenen Proteine unterstützen gleichzeitig den Muskelerhalt und -aufbau, der für einen straffen Body à la Sansa das Um und Auf ist.

Sophie Turners Figurgeheimnis

DIE PALEOMETHODE

Sophie Turner © Getty Images

Wem sie guttut:
Paleo steht für das Paläolithikum, die Altsteinzeit. Die Idee ist, sich so zu ernähren wie damals, als die Menschen weder Getreide noch Hülsenfrüchte oder Milchprodukte kannten. Die Ernährung ist also frei von glutenhaltigen Lebensmitteln und jeglichen künstlichen Zusatzstoffen. Sie ist zudem reich an Mikronährstoffen und Proteinen, da Fleisch, Fisch und viel Gemüse am Speiseplan stehen. Durch die artgerechte Ernährung sollen die Entstehung von Übergewicht und Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf- und Autoimmunerkrankungen verhindert werden. Auch Menschen, die eine Schilddrüsenproblematik haben können von der Paleo-Diät profitieren. Bonus: Der Darm wird gestärkt.

So geht’s:
Paleo essen wie Sophie Turner Die „Game of Thrones“-Darstellerin setzt auf eine carbreduzierte Steinzeit-Ernährung. Zuckerreiches Obst ist ob der Linie tabu. Sie setzt dafür auf ballaststoffreiche Gemüsesorten, wie Spinat und Karfiol, die den Darm stärken. Im Fokus jeder Mahlzeit stehen hochwertige Proteine und Fette (z. B. Öle, Bio-Fisch). Alles Bio und Natur pur!

Tipp für den Start:
Um von der Ernährungsweise optimal zu profitieren, verlangt es viel Know-how. Wenden Sie sich daher vor dem Einstieg an den Experten (z. B. den Diätologen).


In eine ähnliche Kerbe schlägt das weniger restriktive „Clean Eating“-Konzept von Serien-Kollegin Emilia Clarke. Auf den Teller darf, was unverarbeitet, also „sauber“, ist. Die Schauspielerin setzt dabei vor allem auf hochwertige, frische pflanzliche Kost, wie Gemüse und zuckerarmes Obst. Pflanzliches hat weitaus weniger Kalorien als Tierisches, was bei der Kalorienbilanz hilft. Zudem ist Gemüse vollgepackt mit basischen Nährstoffen, was den Stoffwechsel ankurbelt, Power schenkt und den Teint strahlen lässt.

So bleibt Emilia Clark schlank

CLEAN EATING

Emilia clark © Getty Images

Wem sie gut tut:
Mittagstiefs, Heißhungerattacken, Einlagerungen und ein paar Kilo zu viel? Der Verzicht auf verarbeitete „unsaubere“ Lebensmittel bringt Energie und lässt Kilos purzeln. Neben Zusatzstoffen fällt vor allem das stetige Nachschieben von Industriezucker weg. Die allmähliche Entzuckerung des Körpers wirkt sich auf allen Ebenen aus, sie verschönert das Hautbild, sorgt für Power, macht schlank, schützt vor Erkrankungen und soll angeblich sogar Depressionen mildern können.

So geht’s:
Sauber ernähren wie Emilia Clarke Daenerys Targaryen vertraut auf die Methode ihres Coaches James Duigan, der als Erfinder des Clean Eatings gilt. Er verfolgt einen moderaten Ansatz. Selbstgeißelung ist nicht erlaubt, da sie nur zu einem Abbruch führt. Auf alle toxischen, künstlichen Lebensmittel, sollte allerdings verzichtet werden. Statt Industriezucker & Co. bietet er in seinem Ratgeber (re.) schmackhafte, gesunde Alternativen an. Gegessen sollen vor allem sehr frische, biologische und ursprüngliche Nahrungsmittel werden.

Tipp für den Start:
Wer clean essen möchte, kommt ums Selbstkochen nicht herum. Organisieren Sie Ihre Woche esstechnisch im Voraus, bereiten Sie Mahlzeiten vor und misten Sie Ungesundes aus.

 

 

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