Das sind die größten Fehler beim Fasten

Fasten bedeutet mehr als Verzicht

Das sind die größten Fehler beim Fasten

Falsches Fasten ist gefährlich
Fasteneinsteiger machen oft den Fehler, sich nicht auf die Fastenzeit vorzubereiten. Wie lange wollen Sie fasten? Auf was können Sie verzichten? Und wie wollen Sie Ihren Körper gesundheitlich in dieser Zeit unterstützen? Wenn Sie sich zu große Ziele beim Fasten setzen, besteht nicht nur die Gefahr, dass Sie Ihren Vorsatz schneller abbrechen als Ihnen lieb ist - falsches Fasten kann auch Ihre Gesundheit beeinträchtigen. Unvorbereitet kann eine Fastenkur zu Schwindel, Übelkeit und Kreislaufproblemen führen. Überlegen Sie sich deshalb gut, was Sie sich und Ihrem Körper in dieser Zeit zumuten wollen und können.

Häufige Fasten-Fehler 1/6
1. Fasten als Diät Wer Fasten als Programm sieht, um in möglichst kurzer Zeit sehr viel Gewicht zu verlieren, denkt von Grund auf falsch. Um dauerhaft abzunehmen und das Gewicht zu halten, wird man um eine Diät nicht herum kommen. Die Fastenzeit erlebt der Körper als Mangelphase, in der er seinen Stoffwechsel reduziert, um überleben zu können. Danach versucht der Körper alle während der Fastenzeit verbrauchten Kalorien wieder für weitere Mangelperioden anzulegen.
2. Unkontrolliert Unkontrolliertes Fasten außerhalb von Kliniken und ohne ärztliche Aufsicht kann sogar tödlich enden. Durch absoluten Nahrungsverzicht nimmt der Körper auch Muskeln ab - und das macht auch vor dem Herzmuskel nicht halt.
3. Sport Wer während des Fastens auch noch Sport treibt setzt den Körper einer noch extremeren Stress-Situation aus. Bewegung verbraucht zusätzliche Kalorien, die der Körper im Hungerzustand kaum aus den eigenen Muskeln beziehen kann. Durch Sport wird Muskulatur jetzt abgebaut und nicht aufgebaut.
4. Keine Nahrung Völliger Verzicht auf Nahrung ist definitiv nicht gesund. Jetzt empfiehlt es sich vor allem viel frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen und außerdem cirka zwei Liter pro Tag zu trinken. Verzichten Sie auf Genussmittel wie Kaffee, Schwarztee oder Zigaretten - das sei nachweislich gesund und bringe auch schon nach wenigen Tagen deutliche Effekte.
5. Keine Ruhe Sich während der Fastenzeit körperlich oder psychisch zu überfordern ist schlecht. Da der Körper jetzt auf Sparflamme läuft, sollten Spaziergänge an der frischen Luft beendet werden, sobald sie anstrengend werden. Legen Sie sich schlafen und gönnen Sie sich während des Fastens viel Entspannung und Ruhe, damit sich der Kreislauf auf die neue Situation einstellen kann.
6. Fastenbrechen Nach dem Fasten sofort wieder deftige Hausmannskost zu sich zu nehmen könnte für Magen und Darm zum Problem werden. Gewöhnen Sie die Darmflora nach dem Fasten nur langsam wieder an feste Nahrung. Ein guter und vorsichtiger Einstieg wären zum Beispiel leicht verträgliche Lebensmittel wie Kartoffeln oder Äpfel. Schwer verdauliche Lebensmittel wie Kohl, Bohnen oder Fleisch sollten gemieden werden. Die Aufbauzeit sollte auf jeden Fall mindestens vier Tage dauern.

Was wird gefastet?
Fasten ist mehr als nur der Verzicht auf Nahrung. Meist wird aus religiösen Gründen gefastet, viele nutzen aber auch die Fastenzeit, um ihren Körper zu entgiften und zu reinigen. Wie das Fasten praktiziert wird kann dabei ganz individuell festgelegt werden. Sie können also selbst entscheiden, ob Sie die Zeit nutzen, um auf Fleisch, Süßes oder auch andere Laster wie Alkohol und das Rauchen verzichten wollen. Auch vom Online-Fasten ist mittlerweise öfters die Rede. Der Verzicht auf Social-Media kann ebenfalls erholsam sein.

Fasten nach Plan
Eine genaue Anleitung für effizientes und gesundes Fasten finden Sie im Fasten-Guide

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