Jetzt kommen pralle

3-Wochen-Vergrößerung

Jetzt kommen pralle "Urlaubs-Brüste"

Nach den "Eintags-Brüsten", die 24 Stunden halten, kommen die prallen "Urlaubs-Brüste", über die man sich ganze drei Wochen lang freuen darf. In New York sind diese vorübergehenden Brustvergrößerungen der letzte Schrei.

Wie funktioniert das?
Wer prallere Brüste haben möchte, lässt sich unter lokaler Betäubung eine Kochsalzlösung in den Busen injizieren. Dieser wird vom Körper mit der Zeit wieder abgebaut und das Busenwunder schrumpft auf die normale Körbchengröße zurück. Der Schönheitschirurg Norman Rowe arbeitet gerade an einer Methode, bei der der Busen zwei bis drei Wochen größer bleiben soll. Dem US-Sender "ABC News" sagte der Arzt, dass er Frauen die Möglichkeit geben möchte, das Gefühl größerer Brüste auszuprobieren, bevor sie sich für eine dauerhafte OP entscheiden müssen.

Die "3-Wochen-Brüste" sollen 2016 auf den Markt kommen. Bis dahin muss das Produkt von der Behörde geprüft und bewilligt werden. Die 24-Stunden-Brüste kosten etwa 2500 Dollar, knapp 2000 Euro. Der Preis für die 3-Wochen-Version steht noch nicht fest.

Experten sind skeptisch, denn die Eingriffe dehnen die Haut stark aus und könnten damit die innere Festigkeit der Brust schädigen.

Brustvergrößerung mit Implantaten: Das sollten Sie wissen!

Brust-OP: Was sie wissen müssen! 1/9
1. Kann ich nach der Operation noch ins Solarium oder zum Sonnenbaden gehen? Auf die Implantate selbst hat die Strahlung von Solarium oder Sonne keine Auswirkungen. Allerdings kann es dazu kommen, dass sich die Operationsnarben ungünstig entwickeln. Wer nicht möchte, dass die Narben deutlich sichtbar bleiben, sollte sie etwa ein Jahr lang vor Sonnen- oder Solariumstrahlung schützen.
2. Kann es sein, dass die Implantate beim Fliegen oder Sporttauchen platzen? Bei qualitativ hochwertigen Implantaten ist ein Platzen beim Fliegen oder Tauchen nicht möglich. So großen Druckunterschieden werden die Implantate bei diesen Aktivitäten nicht ausgesetzt. Trotzdem hält sich dieser Irrglaube hartnäckig.
3. Wie lange können die Implantate im Körper bleiben? Das ist die Gretchenfrage und kann nicht eindeutig beantwortet werden. Es ist individuell sehr unterschiedlich, wie der Patient auf das Implantat reagiert, wie schonend das Implantat eingebracht wurde, welche Qualität die Implantate haben, etc. Im Durchschnitt können die Implantate jedoch viele Jahre belassen werden.
4. Bin ich mit 50 Jahren zu alt für eine Brustvergrößerung? Nein, überhaupt nicht. Bei einer Brust-OP ist der Gesundheitszustand die wichtigste  Kenngröße, nicht das Alter der Patientin. Um diese OP durchzuführen, sollten keine Erkrankungen vorliegen, die die OP-Fähigkeit einschränken. Dies wird bei jedem Patienten  von Chirurg und Anästhesist überprüft.
5. Ist eine Brustvergrößerung während der Schwangerschaft möglich? Nein, weder während der Schwangerschaft noch während der Stillzeit werden Brustvergrößerungen durchgeführt. Erst nach dem Abstillen ist ein solcher Eingriff sinnvoll.
6. Kann ich nach einer Brustvergrößerung noch stillen? Das ist abhängig von der Wahl der OP Methode. Bringt man das Implantat über die Brustunterfalte ein, so wird die Brustdrüse nicht verletzt und beim Stillen treten in der Regel keine Probleme auf.
7. Was passiert mit den Implantaten, wenn ich nach der Operation schwanger werde? Eine Brust verändert sich während einer Schwangerschaft. Ebenso verhält sich eine Brust mit Implantat. Das Brustgewebe dehnt sich und ist nach der Schwangerschaft und dem Stillen nicht mehr so straff. Das kann zu einem Absinken der Brust führen. Dies kann bei Bedarf mit einer Straffungsoperation korrigiert werden.
8. Sind meine Brüste nach dem Eingriff noch genauso empfindlich wie zuvor? Kurz nach der Operation kann es für einige Tage bis Wochen zu vermehrter oder auch verminderter Empfindlichkeit der Brustwarzen kommen. Das ist Teil der normalen Wundheilung und bildet sich normalerweise wieder vollständig zurück.
9. Spürt mein Partner das Implantat? Bei geeigneter Wahl des Implantats wird sich die Brust für den Partner völlig normal anfühlen. Man darf nicht vergessen, dass ja das eigene Brustgewebe über dem Implantat liegt. Nur der Fachmann kann die Implantatgrenzen ertasten. Dies ist zum Beispiel im Rahmen einer Vorsorge Untersuchung wichtig.

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