Intimfrisur: Eine Frage der Form

Alles Glatt

Intimfrisur: Eine Frage der Form

Worüber wir Frauen tratschen, wenn wir in einer Runde „bester Freundinnen“ zusammensitzen? Nein, nicht über Form und Tragevarianten unserer Schamhaare. Ist nicht so im Fokus. Deshalb greifen wir dieses Thema hier auf. Vielleicht wird’s ja dann bei Ihrem nächsten Mädelsabend heiß diskutiert?

Setzen Sie mit Intim-Frisuren ein Statement 1/6
Natürlich mit Bikini Bei dieser Version wird seitlich und oben gerade mal so viel weggenommen, dass kein Härchen aus dem – na eh klar – Bikinihöschen lugt (deshalb auch der Name). Man sagt damit aus, dass man die Natur mag – aber dass etwas Styling einfach sein muss. Ein Trend, der sich schon ziemlich lange hält.
Sexy mit Brazilian Spätestens seit einer Szene in „Sex and the City“ ist Brazilian Waxing auch hierzulande salonfähig geworden. Bei dieser Methode werden die Haare an den äußeren Schamlippen und auch am Schamhügel komplett entfernt. Nur ein sogenannter „Landing Stripe“, der auch getrimmt wird, bleibt am Schamhügel stehen.
Hingucker Europäisch Auch hier werden alle Haare im Schambereich entfernt. Einzig ein kleines „Schnäuzelchen“ bleibt am Venushügel stehen. Als Hingucker sozusagen. Drumherum wird alles fein säuberlich wegrasiert. Ein nicht ganz so üblicher Style, der aber durchaus auch seine Liebhaberinnen findet.
Mutig mit Busch In der Woodstock- und Hippie-Ära war der volle Busch-Wuchs nicht wegzudenken. In den letzten Jahren aber völlig in der Versenkung verschwunden. Glaubt man aber Trendforschern & Co., wird dieser Look früher oder später wieder kommen. Trendsetterinnen sei geraten: Lieber rasieren, als lasern. So wachsen sie wieder!
Nackt à la Hollywood Am beliebtesten ist derzeit diese Variante. Hier wächst absolut kein Härchen mehr. Auch viele Männer finden diesen Style sexy. Wohl, weil hier alles absolut glatt läuft. Damit keine unliebsamen Stoppeln das Resultat trüben, sei Liebhaberinnen dieser Variante Waxing oder IPL (Laser) an den Schritt gelegt.
Fantasievoll mit Motiven Richtig berühmt wurde diese Variante durch eine Gucci-Werbekampagne 2003/04 (mit einem ausrasierten „G“). Ihrer Fantasie sind aber hierbei keine Grenzen gesetzt. Sei es nun ein Stern, Herz, verschiedenste Buchstaben oder ein richtungsweisender Pfeil. Hauptsache drumherum ist alles ganz glatt.

Wie blank ist hip?
Denn spätestens seit das markante Werbesujet von Gucci (Saison Herbst-Winter 2003/04), in dem ein Model ihre Hotpants nach unten zieht und nichts als ein stylisches „G“ ihren Schamhügel ziert, ist Intimrasur mehr als im Trend. Das heißt, seit mehr als zehn Jahren trimmen und rasieren wir untenrum, was das Zeug hält. Was wir unter dem Höschen tragen, wird nicht mehr dem Wildwuchs überlassen. Ob nun „Hollywood-Style“ (da wächst kein Härchen mehr), „Brazilian Cut“ (hier bleibt am Schamhügel ein schmaler Streifen) oder „Bikini Cut“ (die Ränder vom Schamdreieck werden penibelst getrimmt) sind hierzulande keine Fremdwörter mehr. Die Natur wird nach Lust und Laune in ihre Schranken gewiesen. Ein üppiger Busch hat heutzutage Seltenheitswert. Immer neue Tools und Behandlungsmethoden erobern den Markt, um dem immer stärker vorhandenen Wunsch nach glatten Zonen nachzukommen.

Die einfachste und schnellste Art, sich der Haare zu entledigen ist hierbei immer noch der gute, alte Rasierer. Längerfristigen Erfolg verspricht Waxing, auf das sich immer mehr Kosmetikinstitute spezialisiert haben. Während natürlich mit dem Laser oder einer Lichttherapie sogar der Haarwurzel der Garaus gemacht wird ...

Wohin geht der Trend?
Wobei – das mit dem Laser sollte Frau sich gründlich überlegen. Denn so schnell ein Trend überhand nimmt, so schnell kann er sich wieder ändern. Leise Vorboten, dass bald wieder was im Höschen los ist, gibt es schon. So propagieren Stars wie Madonna oder Gwyneth Paltrow etwa keinen Kahlschlag der Achselhaare mehr.

Und auch bei einigen Werbesujets mit Kate Moss sieht man wieder einen Ansatz an Härchen. Ob allerdings der totale Busch à la 70er-Jahre wieder kommen wird? Das ist wohl eine Frage des Geschmacks und der Hygiene.

Shaven Sie noch oder lasern Sie schon? 1/7
Die Nassrasur So geht’s: Schäumen Sie die Härchen mit Shaving-Gel gut ein. Das macht die Schamhaare weicher und lässt den Rasierer besser gleiten. Jetzt die Haut straffen und die gewünschten Stellen in Wuchsrichtung (ist sanfter zur Haut und irritiert sie nicht so sehr!) rasieren. Danach eine beruhigende Pflege (mit Aloe vera) auftragen.
Nachteil: Die Härchen wachsen schnell wieder nach.
Kosten: Einwegrasierer gibt es ab ca. 1 Euro (5 Stück).
Die Trockenrasur So geht’s: Kürzen Sie zuerst im trockenen Zustand Ihre Haare mit einer Schere oder einem Trimmer, sonst könnte die Behandlung ziepen. Danach den Rasierer ansetzen und vor sich hinsummen lassen, bis alles glatt ist. Greifen Sie aber bei den Geräten unbedingt zu den Lady-Rasierern, da diese wendiger und natürlich auch sanfter sind.
Nachteil: Auch hier gilt: Der Nachwuchs ist schnell da und der Griff zum Gerät sehr häufig.
Kosten: Remington-Damenrasierer (im Bild) um ca 19,99 Euro.
Heimwerker-Lichtmethode So geht’s: Mit Licht wird bei der „Intense Pulsed Light“-Technologie (IPL) gearbeitet. Hierbei wird das Licht vom Melanin im Haarfollikel absorbiert und in Wärme umgewandelt. Lesen Sie, bevor Sie loslegen, die Anleitung genau durch und halten Sie sich daran (Stärke der Einstellung und Wiederholung der Behandlung!). In Folge fällt das Haar aus und wächst auch langsamer wieder nach.
Nachteil: Nur für dunkles Haar und helle Haut geeignet.
Kosten: „Lumea Precision Plus“ inklusive Gesichts- und Bikini-Aufsatz von Philips um ca. 499,99 Euro.
Waxing So geht’s: Achten Sie darauf, dass die Haut trocken und fettfrei ist. Den Wachsstreifen in Wuchsrichtung auf die zu enthaarende Stelle aufstreichen und dann mit einem Ruck gegen die Wuchsrichtung abziehen.
Nachteil: Ein kurzer Schmerz, dafür
haben Sie bis zu vier Wochen Ruhe.
Kosten: Kaltwachsstreifen von Veet um ca. 6,99 Euro.
Trimm dich nackig So geht’s: Fantasievollen Mädels sei ein Trimmer ans Herz gelegt. Denn damit lassen sich ganz mühelos nicht nur verschiedene Muster kreieren, sondern Sie können die Härchen so auch auf eine einheitliche Länge kürzen. Also super für jene, die nicht ganz so nackig sein wollen.
Nachteil: Einmal verschneiden und die ganze Matte muss weg.
Kosten: Trimmer von Remington um ca. 29,99 Euro.
Epilation So geht’s: Die zu enthaarende Zone sollte trocken und fettfrei sein. Dann die Stelle straffen und gegen die Wuchsrichtung enthaaren.
Nachteil: Großes Aua! Also eher für Beine oder den Bikinirand geeignet.
Kosten: „Silk-épil 7 SkinSpa“ von Braun um ca. 189,99 Euro.
Endgültig mit Laser So geht’s: Mit einem Laserstrahl zerstört der Profi (Hautarzt oder Beauty-Doc) die Haarwurzel in mehreren Sitzungen (ca. 4–7 sind nötig). Dann sagen Sie Ihren Haaren für immer Lebewohl!
Nachteil: Die Kosten (s. u.) und: Wohin der Trend auch geht – weg ist weg!
Kosten: Rechnen Sie pro Sitzung mit etwa 60 Euro.

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