Warum wir Bärte tragen

Vom Milch- bis zum Vollbart

Warum wir Bärte tragen

Schuld an allem ist die Pubertät. In dieser Zeit steigt bei Frauen und Männern die Konzentration der Geschlechtshormone, und das führt bei Männern unter anderem zu Bartwuchs. Erst noch zögerlich beginnt mit dieser mit ersten Haaren um den Mund und breitet sich dann über Kinn und Wangen aus. Zunächst handelt es sich nur um feinen Flaum, mit der Zeit werden die Haare aber fester und bekommen meist dieselbe Farbe wie die restliche Körperbehaarung.

Andere Männer, andere Bärte
Jeder Mann hat eine unterschiedliche Ausprägung an Körperbehaarung, die sowohl vom Testosteronhaushalt als auch durch genetische Veranlagung bestimmt wird. So kann es auch sein, dass manche Männer gar keinen Bartwuchs haben, während andere als norwegische Holzfäller durchgehen könnten. Apropos Norwegen: Den längsten bisher gemessenen Bart besaß ein Norweger – ganze 5,33 m soll dieser gemessen haben.

Bärte werden aber nicht nur in unterschiedlichen Längen, sondern auch in verschiedenen Formen getragen: Während der Eine einen richtigen Vollbart mag, hält ein Anderer seinen Bartwuchs lieber durch Nass- oder Trockenrasur in Zaum. Rasur bedeutet allerdings nicht, dass lästige Härchen schnell mal mit dem Rasierer zur Gänze entfernt werden. Eine gute Rasur will gelernt sein – scharfe Klingen und die entsprechende Pflege danach gehören zum Pflichtprogramm. Im Internet finden sich allerdings zahlreiche Tipps und Informationen rund um die Rasur. Bei Perfect Shave findet man Tipps für richtiges Rasieren von Mann zu Mann. Damit bleibt nur zu sagen: Hallo babyglatte Männerhaut, Adieu Pickelchen und trockene Stellen!

Von haarig zu haarlos
Der Mythos, dass häufiges Rasieren den Bartwuchs beeinflusst, ist übrigens ganz an den Haaren herbeigezogen. Die Wachstumsgeschwindigkeit und Stärke der Barthaare steigt mit zunehmendem Alter. Durch die höhere Hormonausschüttung wachsen auch die Nasen- und Ohrhaare stärker. Dass im Alter die Haare am Kopf verloren gehen, aber dafür an anderen Stellen sprießen, ist natürlich zum Haare raufen. Es liegt aber einfach daran, dass es sich bei Bart-, Nasen- und Ohrhaar um Körperbehaarung handelt, und sich diese nicht wie Kopfhaar entwickelt. Wer dieser eher weniger modischen Haarpracht bisher mit der Pinzette zu Leibe rückte, dem sei gesagt: Es gibt auch weniger schmerzhafte Alternativen. Neben Ohr- und Nasenhaartrimmern, die das haarige Problem zwar mindern, aber nicht an der Wurzel packen, gibt es mittlerweile sogar Laserbehandlungen, mit denen eine dauerhafte Haarentfernung erzielt werden kann. So sprießt das Haar dann wirklich nur dort, wo es gewünscht ist.

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