4 Schritte gegen Cellulite

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Schritt 1: Ernährung
Wassermelone. Die kalorienarme Frucht schwemmt Giftstoffe aus dem Körper: Wie
Gurken oder Spargel wirken saftige Melonen harntreibend und beugen so Wassereinlagerungen sowie schwammigem Gewebe vor.
Papaya.
Die exotische Frucht ist voller Papain: Dieses Enzym wirkt verdauungsfördernd und entschlackend. Es spaltet zudem Eiweiß in Aminosäuren auf und aktiviert so den Muskelaufbau. Plus: viel Vitamin C für ein straffes Gewebe!
Brokkoli. 
Das grüne Gemüse steckt – wie auch Bohnen, Erbsen oder Kohlrabi – voller Kalium: Das Mineral reguliert die Säure-Basen-Balance, baut körpereigenes Eiweiß auf und aktiviert Enzyme, die am Fettabbau beteiligt sind.Vorsicht: Kochsalz sabotiert diesen Prozess. Daher: Sparsam würzen!
Erdbeeren.
Helfen beim Entschlacken, da sie basisch wirken und somit den Säureüberschuss im Körper regulieren. Plus: Viel Vitamin C.
Paprika.
Das Gemüse ist reich an Silizium: Das Spurenelement festigt das Bindegewebe und verstärkt dessen Spannkraft. Außerdem kann es Abbauprodukte an sich binden und für deren Abtransport sorgen.
Lachs.
Unterstützt dank mehrfach ungesättigter Omega-3-Fettsäuren die Regeneration der Hautzellen.
Bitterschokolade.
Dunkle Schokolade (Kakaoanteil mindestens 60 %!) liefert Antioxidantien, die das Bindegewebe schützen.

Schritt 2: Bewegung
Beste Voraussetzung für straffe Haut sind Muskeln. Wo sie sind, hat es Cellulite schwer (da sie mehr Kalorien verbrennen als Fett). Die besten Aktivitäten, um das Gewebe zu straffen, sind Schwimmen und Aqua-Gym, Radfahren (beansprucht die gesamte Beinmuskulatur) sowie Inline-Skaten (festigt Oberschenkel, Po und Bauch).
Dosis: zwei Mal 30 Minuten pro Woche! Achtung: Jogging ist bei schwachem Bindegewebe eher kontraproduktiv.

Schritt 3: Cremen
Die Formeln der Cremes zur Straffung der Haut werden immer raffinierter. Meist enthalten sie Koffein – das fördert die Durchblutung. Und Retinol (Vitamin A) strafft das Gewebe. Dennoch: Wegzaubern können Anti-Cellulite-Produkte
allein die Dellen nicht. Sie können aber sehr wohl das Hautbild verfeinern. Tipp: am besten in Massagebewegungen auftragen!

Schritt 4: Beauty-Doc
Thermage: „Hier werden in Form von Radiowellen kontrollierte Mengen an Hochfrequenz-Energie in tiefe Hautschichten abgegeben. Dort werden das Kollagen und auch das darunter liegende Gewebe gleichmäßig erwärmt – mit dem Ergebnis einer sofort sichtbaren Hautstraffung“, erklärt Beauty-Pionierin Kiprov. Neben dem Soforteffekt entfaltet die Methode auch noch über Monate nach der Behandlung ihre Wirkung.  Die Haut baut konstant neues, körpereigenes Kollagen auf. Kosten: 2950 Euro.
Cool-Sculpting: „Dieses Verfahren ist eine nichtoperative Körperformungsmethode, um hartnäckige Fettpolster zu vermindern“, so Kiprov. Es bewirkt die Reduktion von Fettzellen durch lokale Anwendung von Kälte und wird vor allem bei diätresistenten Fettpolstern angewandt. Kosten: 1400 Euro.