Ich packe meine Reiseapotheke

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Ich packe meine Reiseapotheke

Tagelanger Durchfall oder starkes Fieber können den schönsten Urlaub vermiesen. Gut, wenn sich also das passende Medikament in der Reiseapotheke befindet! Grundsätzlich gilt: je abgelegener das Reiseziel, desto wichtiger ist die mitgebrachte Mini-Apotheke.   

Medikamente sind im Ausland manchmal nur schwer zu bekommen. Um also optimal für den Notfall gerüstet zu sein, sollten Sie sich vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt eine Reiseapotheke zusammenstellen lassen. Informieren Sie sich auch über Impfungen! Auch der Abschluss einer Reiseversicherung zu empfehlen.  

Achten Sie auf die verschiedenen Einfuhrbestimmungen
Wer aufgrund einer Erkrankung (wie etwa Diabetes) Medikamente, Spritzen, Nadeln oder ähnliche medizinische Ausrüstung auf einer Reise mitführen muss, sollte, um Missverständnisse und Unannehmlichkeiten zu vermeiden, eine mehrsprachige Erklärung über den Grund bei sich haben. Dies ist deshalb zu beachten, da in anderen Ländern manche Medikamente möglicherweise unter das Betäubungsmittelgesetz fallen und deren Einfuhr verboten und mit strengsten Strafen verbunden ist.

Denken Sie daran, dass die Mittel in Ihrer Reiseapotheke nur eine begrenzte Haltbarkeit haben. Bitten Sie eventuell den Apotheker um Hilfe. Das sind die Basics:
Arzneimittel gegen:

  • Fieber
  • Schmerzen
  • Grippe
  • Mund- und Rachenentzündungen
  • Erbrechen
  • Reisekrankheit
  • Sonnenbrand


Weiters:

  • Desinfektionsmittel
  • lnsektenschutzmittel
  • Sonnenschutzmittel
  • Flüssigkeits–und Elektrolytersatz bei Durchfall
  • Augentropfen
  • Nasentropfen

Die wichtigsten Impfungen 1/4
Cholera: in weiten Teilen von Asien und Afrika, sowie in Südamerika heimisch. Die beste Vorbeugemaßnahme, um eine Infektion zu vermeiden, ist die Einhaltung einer strikten Lebensmittelhygiene. Zweimalige Schluckimpfung im
Abstand von 1-6 Wochen.
Gelbfieber: tritt vermehrt in Afrika und im zentralen Südamerika auf. Die Übertragung erfolgt durch Stechmücken. Die Impfung wird einmalig ins Unterhautfettgewebe gesetzt.
Meningokokken-Meningtis: Klassische Risikogebiete sind Ost- und Westafrika, naher Osten (z. B. Saudi-Arabien) und mittlerer Osten (v. a. Kaschmir und Nepal). Vorbeugen kann man mit einer 4-fach Impfung.
Japan-B-Enzephalitis:  Übertragen durch Stechmücken, kommt dieser Virus in ländlichen Gebieten im Mittleren und Fernen Osten (z. B. Indien, China, Vietnam) vor. Schutz erfolgt durch zwei Teilimpfungen mit 4 Wochen Abstand.

Tollwut:
Die Infektion erfolgt durch Tierbisse. Ist die weltweit verbreitete (Österreich gilt laut WHO als tollwutfrei) Krankheit mal ausgebrochen, endet sie immer tödlich.  Eine Tollwutimpfung schützt zwar nicht vor einer Erkrankung, sie minimiert aber immerhin das Risiko des Krankheitsausbruchs. 

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