15 Dinge, die Ihrem Darm gut tun

Verdauungsprobleme

15 Dinge, die Ihrem Darm gut tun

Viele leiden darunter, keiner spricht darüber: Verdauungsprobleme. Dabei ist ein gesunder Darm sehr wichtig. Viele Krankheiten haben ihre Ursache im Verdauungstrakt. Auch für unser Wohlbefinden spielt der Darm eine große Rolle, denn 95 Prozent der Glückshormone werden im Darm gebildet. Das bedeutet: Stimmungsschwankungen können verschwinden, wenn der Darm saniert wird. Auch das Immunsystem ist auf einen gesunden Darm angewiesen.

Verdauungsprobleme
Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Magenschmerzen: Die Ursachen für Verdauungsprobleme sind vielfältig und lassen sich nicht so einfach klären. Wer immer wieder unter Verdauungsproblemen leidet, sollte einen Arzt zu Rate ziehen. Oft kann eine Koloskopie (Darmspiegelung) weiterhelfen.

Das tut dem Darm gut 1/15
Langsam essen Essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen bewusst. Und essen Sie lieber mehrere kleine Mahlzeiten. Große Portionen belasten Magen und Darm besonders stark. 
Ballaststoffe essen Ballaststoffe sind für eine gute Verdauung besonders wichtig. Sie saugen im Darm Wasser auf und beginnen zu quellen. Dadurch vergrößert sich das Speisebrei-Volumen und drückt gegen die Darmwände. Das regt die Darmtätigkeit an. Ballaststoffe stecken in Vollkornprodukten, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Obst. 
Auszeit Gönnen Sie dem Darm regelmäßig seine Ruhephasen. Ein bis zwei Mal pro Woche darf das Abendessen ganz ausfallen. Auch Fastenwochen ermöglichen dem Darm Erholung. 
Wärmflasche Bei Magenschmerzen kann eine Wärmflasche kleine Wunder bewirken.
Leinsamen und Flohsamen Weizenkleie, Flohsamen und Leinsamen regen die Verdauung an. Vergessen Sie aber nicht genügend zu trinken.
Viel trinken Damit der Darm die Mahlzeiten möglichst ohne die Bildung blähender Gase verwerten kann, sollten Sie ausreichend trinken. Mindestens 2 Liter am Tag, möglichst ohne Kohlensäure.
Regelmäßige Bewegung Wenig Bewegung lässt die Darmmuskulatur erschlaffen und das kann zu Verstopfung führen. Durch Bewegung wird die Darmtätigkeit angeregt.
Kräutertee Bei Magenkrämpfen oder Bauchschmerzen helfen Kamillen- oder Anis-Fenchel-Kümmeltee. 
Keine blähenden Lebensmittel Verzichten Sie auf blähende Lebensmittel wie Zwiebel, Knoblauch, Bohnen, Kohl und Rohkost. Auch fettige Speisen können einen Blähbauch begünstigen.
Genug Schlaf Schlafen Sie ausreichend. Schlafmangel erhöht das Risiko an Darmkrebs zu erkranken. 
Keine Kohlensäure Verzichten Sie auf kohlensäurehaltige Getränke. Diese können Blähungen verursachen.
Äpfel essen Äpfel tun dem Darm gut. Sie enthalten Stoffe, die sogar geschädigte Zellschichten im Darm reparieren können. 
Stress abbauen Stress kann Beschwerden im Magen-Darm-Trakt auslösen. Versuchen Sie es mit Yoga, Tai Chi oder autogenem Training.
Trockenobst Getrocknete Feigen oder Pflaumen regen die Verdauung an. Abends in deiner Tasse Wasser einweichen und zum Frühstück genießen.
Darm entleeren Wenn Sie das Gefühl haben auf die Toilette zu müssen, dann sollten Sie das auch tun.

Vorbeugen
Um Darmproblemen vorzubeugen, sollten Sie ein lauwarmes Glas Wasser auf nüchternen Magen trinken. Dieses regt die Verdauung an und bereitet den Magen-Darm-Trakt schonend auf seine Arbeit vor. Da der Darm morgens besonders aktiv ist, sollte ein ballaststoffreiches Frühstück am Speiseplan stehen. Greifen Sie zu Obst, Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrüchten. Im Laufe des Tages verlangsamt sich der Stoffwechselprozess. Am Abend sollte es daher leichte Kost geben: Fisch, Geflügel und Salat sind ideal.

Auszeit für den Darm
Der Darm braucht auch mal eine Auszeit, gönnen Sie ihm diese Ruhephasen. Mehrmals die Woche sollten ballaststoffreiche Quellmittel wie Flohsamen, Leinsamen oder Kleie am Teller landen, da diese die Verdauung unterstützen. Auch Trockenobst wie Feigen, Datteln oder Pflaumen helfen der Verdauung auf die Sprünge. Und: Trinken Sie genug! Eineinhalb bis zwei Liter sollten Sie zu sich nehmen.

Joghurt und Äpfel
Äpfel tun dem Darm gut. Sie enthalten Stoffe, die sogar geschädigte Zellschichten im Darm reparieren können. Auch Milchsäure hält die Darmflora auf natürliche Weise im Gleichgewicht. Greifen Sie öfter zu Joghurt, Kefir oder Sauerkraut.

Bewegung hält Darm fit
Es kommt aber nicht nur auf die richtige Ernährung an, auch Bewegung ist für einen gesunden Darm wichtig. Bewegungsmangel lässt den Darm erschlaffen und das kann zu Verstopfung führen. Bereits 15 Minuten Bewegung unterstützen den Darm auf ganz natürliche Weise.

Wann zum Arzt?
Halten die Beschwerden länger an oder werden sie von starken Schmerzen, Fieber oder Blut im Stuhl begleitet, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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