Salmonellen-Infektion

Eine Salmonellen-Infektion ist eine Magen-Darm-Entzündung, die zu Brechdurchfall führt. Die Ansteckung erfolgt oral durch mit Salmonellen verseuchten Lebensmitteln. Bei einer Salmonellen-Infektion besteht Meldepflicht.

Symptome
Die Symptome setzen nach einer Ansteckung mit Salmonellen meist schnell ein: es kommt zu wässrigem Durchfall, Übelkeit, starken Bauchschmerzen, Erbrechen, Fieber und Kopfschmerzen. Betroffene fühlen sich kurz nach einer Infektion krank und schwach. Zwei bis drei Tage nach der Infektion hören die Durchfälle meist auf.

Ursachen
Salmonellen sind Bakterien, die vor allem bei Tieren vorkommen, sich aber bei Menschen vermehren können und Krankheiten auslösen können. Mit dem Erreger verseuchte Lebensmittel können zur Infektion führen.

Diagnose
Treten die Symptome plötzlich nach dem Verzehr einer bestimmten Mahlzeit auf, kann das ein Anzeichen für eine Salmonellen-Infektion sein. Um die Diagnose zu stellen sind eine Stuhlprobe, ein Rektalabstrich und eine Probe von Erbrochenem geeignet, um Erreger nachzuweisen. Löst die Erkrankung auch Fieber aus sind Blutuntersuchungen notwendig.

Therapie
Wichtig ist die Flüssigkeits- und Elektrolytverluste mit genug Wasser wieder auszugleichen. Weiters ist nicht bei jeder Salmonellen-Infektion eine Therapie mit Antibiotika notwendig, denn dadurch verlängert sich die Ausscheidung der Salmonellen im Stuhl. Nur bei schwer verlaufenden Infektionen kommen Antibiotika zum Einsatz.

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