Ohnmacht

Ohnmacht ist eine Form der Bewusstlosigkeit, bei der es sich um eine vorübergehende Bewusstseinsstörung handelt. Sie wird auch als vasovagale Synkope oder schwerer Schwindelanfall bezeichnet.

Symptome
Bei einem Ohnmachtsanfall sind Betroffene meist nur kurze Zeit bewusstlos und kommen innerhalb weniger Minuten wieder zu sich.

Ursachen
Eine Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff führt zu Ohnmacht. Allerdings gibt es eine Reihe an Ursachen, die ebenfalls zu Ohnmacht führen können: Kopfverletzungen, Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr zum Gehirn, Schlaganfall, Hirninfektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Flüssigkeitsmangel, Vergiftungen, Hitzschlag, Unterkühlung, Bluthochdruck, Lungenembolie, Nierenversagen, Krampfanfälle, Über- und Unterzuckerung, Stoffwechselstörungen oder Leberversagen.

Diagnose
Geht die Ohnmacht in eine längere Bewusstlosigkeit über, muss umgehend ein Arzt alarmiert werden, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Ein Notarzt prüft bei Bewusstlosigkeit die Vitalzeichen des Betroffenen, misst Blutdruck und Puls, sowie die Atmung und kann mithilfe eines EKG-Geräts auch die Herzfunktion kontrollieren.

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