Gehirnerschütterung

Eine Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) ist eine häufige Kopfverletzung verursacht durch Stürze bei Sport, Verkehrsunfällen aber auch im Haushalt oder beim Boxsport.

Symptome
Eine Gehirnerschütterung fällt durch vorübergehende Bewusstlosigkeit (15-30 Minuten) und Gedächtnislücken auf. An den genauen Unfallhergang kann sich der Betroffene nicht mehr genau erinnern, aber auch die Zeit vor und nach dem Umfall ist in lückenhafter Erinnerung. Außerdem kommen Kofpschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Gleichgewichtsstörungen vor. Der Blutdruck ist niedrig, der Puls verlangsamt. Manche Symptome setzen verzögert bis zu 12 Stunden nach der Gehirnerschütterung ein.

Ursachen
Die Verletzung entsteht durch einen Sturz oder Schlag und heftiges Anstoßen des Kopfes gegen einen harten Gegenstand. Das Gehirn schwimmt im Schädel in der Hirnflüssigkeit und wird durch den ruckartigen Stoß gegen den Schädelknochen "geschleudert".

Diagnose
Nach einer Befragung über die Symptome muss der Arzt den Schweregrad des Schädel-Hirn-Traumas fetsstellen. MIthilfe der Glasgow-Koma-Skala erfasst er den Bewusstseinszustand des Betroffenen. Eine Computertomographie und Röntgenbilder können außerdem Aufschluss über weitere Schäden, beispielsweise an der Halswirbelsäule, geben.

Therapie
Bei Verdacht auf eine Gehirnerschütterung sollte sofort ein Notarzt alarmiert werden. Der Patient wird 24 Stunden ärztlich überwacht und eventuell mit Schmerzmitteln gegen die Kopfschmerzen und Antiemetika gegen Erbrechen und Übelkeit versorgt.

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