Blähungen

Blähungen sind völlig normal - jeder Mensch hat sie (normal sind bis zu 15 "Gasausstöße" pro Tag). Peinlich können sie trotzdem werden, nämlich dann, wenn sie nicht lautlos entweichen oder unangenehm riechen. Die Gase müssen aber abgehen, sonst bläht sich der Bauch auf - und das kann richtig schmerzhaft werden.

Wie kommt es zu Blähungen?
Bei der Verdauung werden Gase freigesetzt, dadurch entstehen Blähungen. Bakterien, die sich im Dickdarm befinden, bilden diese Gase, wenn sie die Nahrung verstoffwechseln. Normalerweise besteht diese "Luft" aus geruchlosen Gasen, aus manchen Speisen, setzen die Dickdarm-Bakterien aber auch Schwefelverbindungen frei - und das kann ganz übel riechen.

Ratsam ist es in diesem Fall, auf schwer und langsam verdauliche Lebensmittel zu verzichten (z.B. Kohl, Pflaumen, Bohnen, Hülsenfrüchte…), ebenso auf den Zuckerersatzstoff Sorbitol. Gut zerkautes Essen gärt im Magen und Darm weniger als große Brocken.

Welche Lebensmittel führen zu Blähungen
Es gibt Lebensmittel, die Blähungen geradezu heraufbeschwören:
- Kohlgemüse
- Bohnen
- Lauch
- Vollkornbrot
- Mineralwasser
- Bier
- Kaffee

Was könnte sonst noch dahinter stecken?
Auch Unverträglichkeiten gegen bestimmte Lebensmittel (Gluten, Laktose-, Fructose-, Histaminintoleranz) können der Auslöser für Blähungen sein. Auch ein Reizdarm kann schuld an Blähbauch und Gasbildung sein. Selten stecken ernste Krankheiten, wie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, dahinter.

Was hilft?
Fenchel, Kümmel oder Koriander beugen Blähungen vor. Die Speisen sollten langsam gegessen und gründlich gekaut werden, damit wird dem Darm seine Arbeit erleichtert.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.