Binge-Eating-Störung

Bei einer Binge-Eating-Störung handelt es sich um eine Essstörung. Sie macht sich mit Heißhungerattacken bemerkbar. Der Betroffene konsumiert innerhalb von kurzer Zeit ungewöhnlich große Mengen an Nahrungsmitteln, die dazu häufig sehr kalorienreich sind.

Was ist eine Binge-Eating-Störung?
Betroffene können nicht kontrollieren, wie viel sie essen oder wann sie mit dem Essen aufhören müssen. Im Gegensatz zur Bulimie (Ess-Brechsucht) ergreifen Patienten mit Binge-Eating-Disorder keine Maßnahmen wie Erbrechen oder exzessives Sporttreiben, um einer Gewichtszunahme entgegenzuwirken. Personen mit einer Binge-Eating-Störung sind deshalb meist übergewichtig.

Wie kommt es dazu?
Die Ursachen für das Binge Eating sind weitgehend unbekannt. Psychische Faktoren dürften aber eine große Rolle spielen. Vermutlich sind etwa 2 bis 3 Prozent der Bevölkerung von der Binge Eating Disorder betroffen. Bei Übergewichtigen kommt die die Störung jedoch deutlich häufiger vor.

Therapie
Da die Binge-Eating-Störung ein relativ neues Krankheitsbild ist, gibt es bisher wenige Studien dazu, wie sie verläuft. Bei der Therapie wirken vor allem verhaltenstherapeutische Ansätze. Manchmal kommen Antidepressiva oder Medikamente, welche die Gewichtsabnahme erleichtern, zum Einsatz.

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