Bänderriss

Von einem Bänderriss (Bandruptur) spricht man, wenn die Bänder überdehnt werden und reißen. Ein Bänderriss zählt zu den häufigsten Sportverletzungen.

Die einzelnen Fasern der Bänder sind grundsätzlich so aufgebaut, dass sie die beim Sport entstehende Belastung aushalten. Unnatürliche Bewegungen, wie zum Beispiel ein Umknicken mit dem Fuß, können allerdings dazu führen, dass die Fasern überdehnt werden oder sogar reißen.

Am häufigsten kommt es zum Außenbandriss am oberen Sprunggelenk. Außerdem tritt ein Bänderriss oft in den Kreuzbändern des Knies (Kreuzbandriss) auf.

Symptome
Ein akuter Bänderriss verursacht starke Schmerzen. Am betroffenen Gelenk entwickelt sich nach kurzer Zeit eineSchwellung, außerdem kann sich ein Bluterguss bilden.

Therapie
Bei Verdacht auf einen Bänderriss beginnt die Behandlung mit der sogenannten PECH-Regel: Pause, Eis, Compression, Hochlagern. Nach Erstbehandlung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ein unbehandelter Bänderriss kann im Laufe der Zeit zu einer chronischen Instabilität im Gelenk führen.

Behandlung
Mit der richtigen Therapie heilt ein Bänderriss in den meisten Fällen ohne Folgen aus.  Es gibt zwei Möglichkeiten der Therapie: Bei der konservativen Behandlung stellt der Arzt das betroffene Band  mit einer speziellen Schiene beziehungsweise einem Gipsverband ruhig. Es kann aber auch eine Operation nötig sein.

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