Aneurysma

Unter einem Aneurysma versteht man eine sackförmige Gefäßerweiterung einer Arterie. Wenn sich eine Gefäßwand ausbuchtet oder ausweitet entsteht ein Aneurysma. Vor allem ältere Menschen sind davon betroffen. Die wichtigsten Risikofaktoren sind Bluthochdruck und Arteriosklerose (Arterienverkalkung).

Die häufigste Form ist das sogenannte Aortenaneurysma. Dabei ist die Hauptschlagader von so einer Ausweitung betroffen. Etwa ein bis zwei von hundert Menschen haben ein solches Aortenaneurysma. Viele wissen gar nichts davon.

Reißt die Gefäßwand im Bereich eines Aneurysmas, kann es zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen. Schwere innere Blutungen können auftreten. Je größer ein Aneurysma, desto größer die Gefahr, dass das Gefäß an dieser Stelle reißt. Das Risiko für lebensbedrohliche Folgen ist besonders hoch, wenn ein Aneurysma im Kopf beziehungsweise im Gehirn oder in den herznahen Blutgefäßen reißt.

Therapie
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Aneurysma zu behandeln: Bei einem kleinen Aneurysma oder bei großem Operationsrisiko wird sich der Arzt für eine konservative Therapie (ohne Operation) entscheiden. Ab einer bestimmten Größe wird der Arzt eine Operation empfehlen. Hierbei wird der erweitere Abschnitt durch ein künstliches Gefäß (Gefäßprothese) ersetzt.

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