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Macht Scharfes schlank?

Das brennt!

Macht Scharfes schlank?

Stimmt tatsächlich! Was im Mund brennt, hemmt Fettzellen. Piperin verleiht schwarzem Pfeffer nicht nur sein scharfes Aroma, gleichzeitig unterdrückt es die Neubildung von Fettzellen im Körper. Koreanische Forscher konnten das jetzt in Laboruntersuchungen nachweisen.

Bisher war klar welche molekularen Mechanismen hinter dem Schlank-Effekt von Pfeffer stecken. Die Forscher von der Sejong University in Seoul führten Untersuchungen an menschlichen Zellen durch, aus denen sich Fettzellen entwickeln würden. Die Vorläuferzellen wurden aktiv zur Fettproduktion angeregt. Im gesamten Prozess wurden die Gene beobachtet, die für die Fett-Entwicklung zuständig waren. Das Experiment wurde mit Vorläuferzellen und Piperin wiederholt.

Das sind die besten Scharf-Macher: 1/6
Um ein Gericht scharf zu würzen, werden hauptsächlich fünf Stoffe verwendet:
  • Capsaicinoide
  • Piperin
  • Senföle
  • Allicin
  • Gingerol
Capsaicin in Chilischoten und Paprika. Dieser Stoff wird in der Medizin in Schmerzmitteln und Wundsalben eingesetzt.
Piperin in Pfeffer
Senföle in Meerrettich und Senf
Allicin in Knoblauch
Gingerol in Ingwer

Beim Vergleich dieser beiden Experimente zeigte sich, dass die Vorläuferzellen unter Einfluss von Piperin weniger ausgewachsene Fettzellen bildeten. Zusätzlich blockt Piperin das Zusammenspiel vieler verschiedener Gene, die in der Entwicklung von Fettzellen beteiligt sind.

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