Jetzt kommen die Pollen!

Allergie-Alarm

Jetzt kommen die Pollen!

Kaum ist die Grippewelle überstanden, sorgen nun Pollen statt Viren für Niesanfälle. Die steigenden Temperaturen lassen die Pflanzen sprießen, was Allergiker in Alarmbereitschaft versetzt. Bereits am 10 Grad plus explodiert die Pollenbelastung - Augejucken, Schnupfen und Husten betreffen ein bis zwei Millionen, denn in etwa jeder vierte Österreicher leidet an zumindest einer Pollenallergie.

Hasel, Erle und Ulme haben schon im Jänner losgelegt, jetzt gesellen sich Birke, Esche, Raps und Löwnzahn hinzu (hier der gesamte Pollenkalender). Besonders wer empfindlich auf Blüten von Erle und Hasel reagiert, sollte bei Ausflügen und Spaziergängen aufpassen und Gegenden meiden, in denen Hasel (Waldränder) und Erle (Auen) wachsen. Alle aktuellen Werte und Meldungen finden Sie unter www.pollenwarndienst.at

Was tun bei Allergien?

Um Schnupfnase und Niesanfälle dauerhaft zu bekämpfen, heißt es im ersten
Schritt, den Übeltäter identifizieren. Dafür hat der Facharzt verschiedene Möglichkeiten - also bitte machen Sie rechtzeitig einen Termin für einen Allergietest aus. Mit dem Arzt können Sie dann entsprechende Therapien besprechen. Bewährt haben sich Tabletten und Tropfen, die Antihistaminika enthalten. Längerfristig ist es auch möglich, die Allergie „abzutrainieren“. Im Rahmen der Hyposensibilisierung wird über drei bis fünf Jahre eine kleine Dosis des Allergens gespritzt – bis der Körper dagegen immun ist. Bei 80 Prozent der Patienten greift die Therapie.

Kurzfristig helfen aber schon kleine Tricks, um der Allergie ein Schnäppchen zu
schlagen: Haarewaschen am Abend sorgt dafür, dass Pollen nicht im Bett landen.
Auch im Freien getragene Kleidung sollte nie im Schlafzimmer aufbewahrt werden. Gegen Angreifer aus der Luft helfen Pollenschutzgitter vor den Fenstern und Filter im Auto. Wer gerne Sport macht, sollte seine Trainingszeiten adaptieren: Lieber bei wolkigem Himmel als bei Sonnenschein joggen. Die ideale Zeit für unbeschwertes Laufen im Freien: morgens vor der Arbeit zwischen sechs und acht Uhr.

Tipps für die Allergiesaison 1/7
Nasenspülung mit Salz

Nicht besonders angenehm, aber sehr wirksam: Lösen Sie einen Teelöffel
gewöhnliches Kochsalz in einem Viertelliter lauwarmen Wasser auf. Lösung die Nase hochziehen! spült die Pollen aus, desinfiziert die nasenschleimhaut und stärkt sie so gegen Pollen.
Richtig atmen

Wenn Sie in der Pollenzeit weiter draußen Sport betreiben wollen, tun Sie das in den Morgenstunden, dann ist die Belastung in der Stadt am geringsten. atmen sie beim
Sporteln durch die Nase, nicht durch den Mund. Die Nasenhaare agieren wie ein natürlicher Filter, der die Pollen abfängt.
Auf Kleidung achten

An Hose, T-Shirts und Röcken haften Pollen, selbst wenn sie mit freiem Auge nicht immer sichtbar sind. halten sie die Straßenkleidung aus dem Schlafzimmer fern. Und: Nicht im Freien trocknen lassen!
Täglich Haare waschen

Auch unsere Haare sind wahre Pollenfänger. Waschen Sie sich im Frühling am besten täglich und spülen Sie so den Blütenstaub aus. Das verhindert nächtliche Nies- und Asthmaattacken.
Pollenfilter im Auto

Wenn Sie viel im Auto unterwegs sind, ist ein Pollenfilter unerlässlich. Er hält die Allergieauslöser aus dem Inneren fern. In neueren Automodellen ist er oft bereits enthalten, in älteren kann nachgerüstet werden. Filter jeden Herbst wechseln!
Landflucht

Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, gönnen Sie sich eine Auszeit von den Allergenen. Machen Sie in der Pollenzeit urlaub am Meer oder im Hochgebirge.
PraktischDie kostenlose Handy-App des Pollenwarndienstes bietet Belastungskarte, Beschwerdetagebuch und erinnert dazu an Arztbesuche.

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