Hitze macht das Autofahren gefährlich

Flüssigkeitsmangel

Hitze macht das Autofahren gefährlich

Hitze und Flüssigkeitsmangel stellen beim Autofahren durchaus ein Sicherheitsrisiko dar, warnte der ÖAMTC am Dienstag. Die starke Belastung des Kreislaufs verursache Konzentrationsstörungen, die sich in Unachtsamkeit und einer verlängerten Reaktionszeit äußern können. Jährlich werden etwa 250 Unfälle wegen Kreislauf- oder Herzproblemen registriert, darunter auch tödliche.

"Bei Flüssigkeitsmangel nimmt das Blutvolumen ab - infolgedessen wird das Gehirn unzureichend mit Sauerstoff versorgt", sagte ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Die Folgen sind verminderte Denk- und Konzentrationsfähigkeit, Kopfschmerzen und/oder Müdigkeit. Lenker, die zu wenig trinken, machen deutlich mehr Fahrfehler.

Viel Wasser trinken!

Die empfohlene Flüssigkeitszufuhr liegt für Erwachsene bei mindestens 1,5 Litern pro Tag - an besonders heißen Tagen sogar bei drei. Geeignete Getränke sind neben stillem Wasser auch gespritzte Säfte und Tee. Trotz Hitze sollte man es mit der Klimaanlage aber nicht übertreiben. Ist der Temperaturunterschied zwischen innen und außen zu groß, strapaziert dies den Körper zusätzlich, warnte Seidenberger.

Utensilien wie Sonnenblenden, Sonnenschutzfolien oder -rollos halten die Hitze vom Fahrzeuginneren effektiv fern. Und bei längeren Fahrten sollten unbedingt regelmäßige Pausen im Freien, möglichst auf einem schattigen Parkplatz, eingelegt werden.

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