Die besten Tipps gegen Stress

Stressfrei dank Pflanzenkraft

Die besten Tipps gegen Stress

Reif für die Insel? Wir haben in der Saint Charles Apotheke nachgefragt, wie Stress natürlich gelindert werden kann. Das Wirkungsvollste aus Homöopathie & Co. Oft beginnt es bereits morgens: Wir haben am Vorabend vergessen, den Wecker zu stellen. Wir verschlafen und haben Stress – Stress, den wir uns einerseits selbst zuzuschreiben haben, andererseits ist es ein Versuch des Körpers, mit Belastungen umzugehen – wir werden kurzzeitig leistungsfähiger. Wie nahe wir den Stress allerdings an uns heranlassen, liegt im Wesentlichen in unserer persönlichen Einstellung, wie wir z. B. mit Angst umgehen, Termindruck oder dem Gefühl, immer perfekt sein zu müssen.

Hilfsmittel aus der Natur
Es gibt neben Entspannungstechniken wie Yoga, Tai-Chi, Meditation oder autogenem Training auch Hilfe aus der Natur. Alexander Ehrmann, Geschäftsführer der Saint Charles Apotheke in Wien-Mariahilf, erklärt dazu: „Es gibt homöopathische Mittel, die stressreduzierend auf unsere Psyche wirken. Wenn Mineralstoffe fehlen, helfen Schüssler Salze und auch mit spagyrischen Essenzen ist man gut beraten.“

Die besten Anti-Stress-Kuren 1/3
1. Homöopathie Nehmen Sie homöopathische Mittel bei Stress, wenn folgende Beschreibung auf Sie zutrifft:

Aconitum:
Bei starkem psychischem Stress, der durch ein plötzliches Ereignis ausgelöst wird. Bei Angstzuständen und Panikattacken bis hin zu Todesangst.

Kalium phosphoricum:
Körperliche und geistige Erschöpfung durch Überarbeitung und Stress mit Symptomen eines Burn-out wie Schlafstörungen, großer Unruhe und Reizbarkeit.

Lycopodium:
Angst und innerer Druck, Aufgaben und neuen Situationen nicht gewachsen zu sein. Starke emotionale Schwankungen bis zu Depressionen. Patient hat ein geringes Selbstbewusstsein, verhält sich tyrannisch und verträgt keinen Widerspruch.

Nux Vomica:
Mit starken Schlafproblemen und hoher Reizbarkeit bis zu Wutausbrüchen, bei denen auch Dinge geschmissen werden. Patient ist ein Workaholic, ungeduldig, hat ein stark ausgeprägtes Konkurrenzdenken, hasst es, im Stau zu stehen und dass ihm widersprochen wird.Anwendung: Nehmen Sie 5 Globuli in einer Potenz von D12 oder D6  und lassen Sie diese unter der Zunge  zergehen. Dreimal täglich, bis die Beschwerden nachlassen.
2. Spagyrik Zur Beruhigung: Bei einer passenden spagyrischen Mischung sollten Sie innerhalb weniger Tage oder bereits innerhalb weniger Stunden eine Besserung verspüren (bei akuten Erkrankungen wie z. B. Erkältungen). Bei chronisch und periodisch wiederkehrenden Beschwerden innerhalb 1–2 Wochen (Stress, Wechseljahrbeschwerden, Pubertät etc.).

Spagyrische Mischung, die Inhaltsstoffe:
Melissa officinalis (Zitronenmelisse), welche sehr gut gegen psychosomatische Beschwerden wie Verdauungsbeschwerden oder nervöse Herzbeschwerden wirkt. Hypericum perforatum (Johanniskraut) zeigt eine gute Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Piper methysticum (Kawa-Kawa) hilft bei nervösen Angst-, Spannungs- und Unruhezuständen. Mandragora officinalis (Alraune) wirkt beruhigend, entspannend und besänftigend.
3. Schüssler-Salze Wenn wir das Gehirn und das Nervensystem gezielt mit Mineralien und Spurenelementen versorgen, bewusster schlafen, dem Körper schnelle Energie aus nachhaltiger Nahrung zur Verfügung stellen, können wir der Stressfalle entrinnen. Dabei helfen insbesondere drei Schüßler-Salze.

Nr. 3 Ferrum Phosphoricum D12:
Ein Anwendungszeitraum von drei Wochen ist für diese Kur ideal. Als Akutmittel gilt das Salz als wichtiger Bestandteil der roten Blutkörperchen und verbessert so die Sauerstoffaufnahme. Das ist vor allem in Stresssituationen notwendig, weil dann alle Zellen härter arbeiten müssen, als es ihrem natürlichen Takt entspricht. Salz Nr. 3 fördert das reibungslose Funktionieren des Stoffwechsels, die Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und die Abwehrbereitschaft. Die richtige Dosis: Mittags 3 Tabletten in 1 Tasse heißen Wassers auflösen. In kleinen Schlucken trinken – jeden Schluck eine Weile im Mund behalten. Alternativ: Die Tabletten langsam im Mund zergehen lassen.

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6:
Dieses Salz ist ein Spezialist für unsere Nerven und die Psyche. Es arbeitet sich wie ein feiner Messfühler zu den Ursachen des unzulänglichen Stressmanagements vor und sorgt dafür, dass die strapazierten Zellen im Gehirn und in den Nervenbahnen ruhiger arbeiten. Es stellt das innere Gleichgewicht wieder her.
Die richtige Dosis: Morgens 3 Tabletten in 1 Tasse heißen Wassers auflösen. In kleinen Schlucken trinken – jeden Schluck eine Weile im Mund behalten. Alternativ: Die Tabletten langsam im Mund zergehen lassen.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6:
Das dritte Salz für ein besseres Stressmanagement und eine stabile innere Balance ist Salz Nr. 7. Es löst innere Verspannungen und Muskelkrämpfe und lockert zugleich innere Blockaden und seelische Verspannungen. Es fördert die Regeneration durch einen tieferen Schlaf. So wird die nächtliche Regenerationsphase verlängert und intensiviert, die Zellen erwachen mit mehr Energie gegenüber neuen Belastungen und verbrauchen ihre Kräfte gezielter.
Die richtige Dosis: Abends 3 Tabletten in 1 Tasse heißen Wassers auflösen. In kleinen Schlucken trinken – jeden Schluck eine Weile im Mund behalten. Alternativ: Die Tabletten langsam im Mund zergehen lassen.

Das sollten Sie wissen:
Bei Einschlafstörungen hilft es, zusätzlich zum Salz Nr. 7 den Solarplexus über dem Bauchnabel mit der Salbe Nr. 7 einzucremen.


Anthroposophische Medizin
Neben den Helferchen aus der Natur kennt auch die anthroposophische Medizin (erweiterte Schulmedizin, die der Komplementärmedizin zuzuordnen ist) eine Reihe natürlicher Wege, z. B. Achtsamkeitsübungen, die den Umgang mit Stress erleichtern, damit wir nicht hilflos in der Stressphase stecken bleiben.

Jeden Tag achtsames Handeln üben
Stress macht krank, weil der Mensch aus seinem Rhythmus gerät. Genau hier setzt die Behandlung der anthroposophischen Medizin an. Mit natürlichen, anthroposophischen Arzneien, Eurythmie (Bewegung) und einem achtsamen Umgang mit uns selbst werden wir aktiv in den Heilungsprozess eingebunden und zur Selbstregulation angeregt. Ein Ansatz ist z. B. die Achtsamkeit, die Fähigkeit, das wahrzunehmen, was geschieht, während es geschieht. Häufig schaffen wir das jedoch nicht und handeln in unserem Alltag so, als hätten wir auf einen ­Autopiloten umgeschaltet.

Gegen Müdigkeit und Migräne
Achtsamkeitstraining macht auf jeden Fall Sinn bei Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Erschöpfungszuständen, Müdigkeit, Schwere und auch Burnout. Jeder Mensch, der lernt, achtsamer mit sich und seiner Umwelt umzugehen, kann schneller gesund werden. Dazu Alexander Ehrmann: „Eine Studie der University of North Carolina hat beispielsweise ergeben, dass schon eine 20-minütige Achtsamkeitsmeditation die mentalen Fähigkeiten, vor allem unter Stress, verbessert. Allerdings sind drei Tage Urlaub zu kurz für eine nachhaltige Stressreduktion. Es reicht aber schon, jeden Tag ein paar Minuten zu üben, um langfristig Stress abzubauen.“

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.