Darum hat Kendall Jenner Angst vor dem Einschlafen

Erschreckendes Phänomen

Darum hat Kendall Jenner Angst vor dem Einschlafen

Als Model und Kardashian-Sprössling ist Kendall Jenner ständig auf Achse. Reisen im Flieger gehören für sie zum Tagesgeschäft. Neben ihrem stressigen Alltag quält sie dabei zusätzlich ein besonderes Problem. Das Model hat enorme Angst davor, im Flugzeug einzuschlafen. Dabei ist aber nicht das Transportmittel die Ursache für diese Panik. Kendall Jenner leidet unter einem Phänomen, welches auch als Schlaflähmung bekannt ist und hat beim Aufwachen mit Bewegungs- und Kommunikationsproblemen zu kämpfen.

Wie kommt es zur Schlafparalyse (Schlaflähmung)?

Kendall Jenner wacht manchmal mitten  in der Nacht auf und kann sich nicht bewegen, eine Horrorvorstellung im Flugzeug. Auch fehlendes Verständnis ihrer Familie machen dem Kardashian-Sprössling zu schaffen. Aber wie gefährlich ist dieses Phänomen wirklich?

 

 

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Ein von Kendall (@kendalljenner) gepostetes Foto am

 

Tatsächlich entsteht die Schlafparalyse aufgrund einer natürlichen Funktion des Körpers. Eine Starre im Schlaf dient dazu, geträumte Ereignisse nicht auf den Körper zu übertragen. Aus diesem Grund werden Körper und Bewusstsein voneinander getrennt, um zu verhindern, dass man durch Bewegungen im Schlaf erwacht. Diese Funktion ist wichtig, um einen gesunden, erholsamen Schlaf zu finden. Beim Aufwachen wird diese Starre normaler Weise sofort aufgelöst und daher nicht bewusst erlebt. Bei manchen Menschen ist dies aber nicht so. Obwohl man geistig bereits wach ist, kann der Körper nicht bewegt werden. Heute geht man davon aus, dass der Zustand der Schlaflähmung bis zu eine Stunde andauern kann. Betroffene können beim Übergang vom Schlafen zum Wachsein oder umgekehrt nicht sprechen, nicht die Augen öffnen und sich auch sonst nicht bewegen. Dies ist zwar ungefährlich, kann aber extrem belastend sein.

Bis jetzt sind nur wenige Möglichkeiten bekannt, um diesen erschreckenden Zustand zu beenden. Als Ursache wird eine genetische Veranlagung vermutet. Betroffenen wird empfohlen, auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu achten und Stress zu vermeiden. Auch Kendall Jenner versucht mit Hilfe von Meditation und einem ruhigen Atem ihre Angst vor diesem Phänomen zu vermeiden. Ein tiefer Atem kann dabei helfen, sich zu beruhigen. Auch das Aufschreiben von Ängsten ist sinnvoll. Ebenso kann das Stellen eines Weckers beim Aufwachen helfen, um der Schlaflähmung ein schnelles Ende zu setzen.

Das sind die häufigsten Schlafstörungen 1/5
Insomnien: Die Insomnie bezeichnet eine Ein- und Durchschlafstörung.  Die Ursachen können vielfältig sein: Umwelteinflüsse wie Lärm oder störendes Licht, Belastungssituationen, bestimmte Substanzen (Koffein, Alkohol) sowie körperliche oder psychische Erkrankungen. Die meisten Insomnien sind gut behandelbar.
Atmungsstörungen: Schlafbezogene Atmungsstörungen (Schlafapnoe) entstehen, wenn sich die oberen Atemwege während der Nacht verschließen. Dies führt zu Erregungsphasen und unbewusstem Erwachen mehrmals pro Stunde. Dadurch leidet die Schlafqualität, was zu Tagesmüdigkeit und Belastungen des Herz-Kreislauf-Systems führt.
Hypersomnien: Schlafstörungen, die durchein exzessives Tagesschlafbedürfnis gekennzeichnet sind, können als Symptom verschiedener Erkrankungsbilder auftreten. Beispielsweise können neurologische (bei Narkolepsie) oder psychiatrische (etwa bei Schizophrenie) Erkrankungen vorliegen.  
Parasomnien: Darunter versteht man episo­dische Unterbrechungen des Schlafprozesses durch ungewöhnliche körperliche Phänomene oder Verhaltensweisen wie Alb­träume oder Schlafwandeln.
Bewegungsstörungen: Zu den schlafbezogenen Bewegungsstörungen zählen unwillkür­liche periodische Bewegungen der Gliedmaßen (Restless-Legs-Syndrom), aber auch Zähneknirschen oder Zusammenbeißen der Zähne während der Nacht. 

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