Ab 2030: Jährlich acht Millionen Tabak-Tote

Die Zahl steigt

Ab 2030: Jährlich acht Millionen Tabak-Tote

Bis 2030 wird die Zahl jener Menschen, die jährlich aufgrund von Tabakkonsum sterben, von aktuell sechs auf acht Millionen steigen. Dies geht aus einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO mit dem Nationalen Krebsinstitut der USA hervor, die am Dienstag in Genf veröffentlicht wurde. Laut Experten sterben zwischen 11.000 und 14.000 Österreicher an den Folgen des Rauchens.

Zudem kostet das Rauchen und Tabakkauen die Weltwirtschaft laut WHO eine Billion US-Dollar pro Jahr. Das entspricht etwa 950 Milliarden Euro. Die Summe verteilt sich auf die Behandlung raucherspezifischer Krankheiten und auf entgangene Produktivität durch Arbeitsausfälle.

Programme zur Eindämmung des Rauchens würden sich finanziell lohnen, heißt es in der Studie. Dazu gehören Preis- und Steuererhöhungen, Werbeverbote, Warnungen vor den Folgen des Rauchens und Entwöhnungsangebote. Auch Länder mit Tabakindustrien müssten bei einem Rückgang des Rauchens keine wirtschaftlichen Einbußen fürchten. Es bliebe genug Zeit, für Tabakbauern einen Lebensunterhalt mit anderen Produkten zu organisieren.

10 gute Gründe mit dem Rauchen aufzuhören 1/10
1. Rauchen ist so teuer Rauchen ist ein kostspieliges Laster. Wer eine Schachtel am Tag raucht, kommt im Jahr auf  ungefähr 1800 Euro. Da würde sich schon ein toller Urlaub ausgehen!
2. Rauchen fördert Lungenkrebs Nichts Neues! Aber die Zahlen sprechen für sich: 90 Prozent aller Todesfälle durch Lungenkrebs werden vom Rauchen verursacht. Wer es schafft aufzuhören, verringert nach bereits 10 Jahren ohne Zigaretten sein Lungenkrebsrisiko um die Hälfte.
3. Rauchen fördert jede Art von Krebs Rauchen fördert nicht nur Lungenkrebs, sondern auch das Risiko für andere Krebsarten. Bei Frauen sind das besonders Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs.
4. Rauchen fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen Raucher erleiden häufiger einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.
5. Rauchen mindert die Fruchtbarkeit Es klappt nicht mit Nachwuchs? Auch das könnte am Rauchen liegen. Rauchen verringert die Fruchtbarkeit. Rauchen in der Schwangerschaft sollte sowieso tabu sein!
6. Raucher sind häufiger krank Raucher sind anfälliger für Krankheiten. Das liegt zum Teil daran, dass das Nikotin einen Teil des mit der Nahrung aufgenommenen Vitamin Cs "schluckt" und starke Raucher daher viel mehr Vitamin C zu sich nehmen müssten als Nichtraucher. Zum anderen greift Rauchen die Schleimhäute an, sodass diese Keime und Bakterien nicht mehr so gut abwehren können.
7. Rauchen beeinflusst die Geschmacksnerven Raucher haben einen schlechteren Geschmacks- und Geruchssinn als Nichtraucher. Schon nach 48 Stunden ohne Rauch können Sie wieder besser riechen und schmecken.
8. Rauchen verfärbt die Zähne Gelbe Zähne sind für Raucher typisch. Nicht nur die Zähne verfärben sich, auch das Zahnfleisch leidet unter dem Nikotin.
9. Rauchen fördert Falten Die Haut von Rauchern ist schlechter durchblutet, darum bekommen sie früher Falten und haben einen fahlen Teint.
10. Raucher stinken Alles riecht ständig nach Rauch: Die Haare, die Klamotten und der Atem. Eklig!

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