7 Turbos für die Figur

Stoffwechsel ankurbeln

7 Turbos für die Figur

Sie machen alles richtig? Sie zählen jede Kalorie penibelst? Sie schwitzen regelmäßig im Fitnessstudio und kochen viel selbst? Das Süßigkeiten-Regal im Supermarkt hat Sie schon seit Wochen nicht mehr gesehen und die Dessertkarte des Lieblingsrestaurants fremdelt ebenfalls? Das Problem: Die hartnäckigen Hüftkilos wollen sich dennoch nicht von Ihnen trennen. Ein möglicher Übeltäter in einem solchen Fall kann ein erlahmter Stoffwechsel sein. Funktioniert er nicht richtig, kann er das Pfundepurzeln zum Erliegen bringen und dabei für Blähungen und andere unschöne Symptome sorgen.
 
Happy Stoffwechsel. Unser Metabolismus leidet wie auch der restliche Körper unter schlechten Gewohnheiten: Zuckerreiche, stark verarbeitete Lebensmittel, viel zu wenig Bewegung und Nährstoffdefizite sind es, die unseren Stoffwechsel ins Stocken bringen. Nicht nur Verstopfungen sind die Folge, auch unsere Kalorienverbrennung wird durch schwache metabolische Tätigkeit entschleunigt. Der Körper nutzt die zugeführte Energie ineffizienter und transportiert Giftstoffe nur langsam ab.

 

1. Gezieltes Krafttraining

Fettverbrennungsmaschinen ölen. Muskeln  sorgen nicht nur für jugendliche, pralle Körperformen,  sie sind zudem die Fettverbrennungsmaschinen des Organismus. Je besser sie trainiert sind, desto höher ist der Grundumsatz – sprich, der kalorische Verbrauch des Körpers im Ruhezustand. Erhöhen wir durch Muskeltraining unseren  täglichen Grundumsatz um nur 150 Kilokalorien pro Tag, bedeutet dies aufs Jahr gerechnet einen Gewichtsverlust von bis zu sieben Kilogramm. 

 

2. Reichlich Flüssigkeit für den Körper
 

Wasser marsch. Die „Wasser trinken“-Predigt ist so aktuell wie eh und je. Reichlich Wasser, mindestens 2,5 Liter und idealerweise mehr, sollten pro Tag sein, damit der Körper mit genügend Flüssigkeit versorgt ist. Deutlich mehr Wasser muss bei sportlicher Betätigung oder an warmen Tagen sein, denn durch Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit, die ersetzt werden muss. Der gesamte Organismus profitiert von großzügiger Wasserzufuhr – so auch der Stoffwechsel. Schlacken werden ausgespült, der Körper wird angereichert und die Vitalität steigt. Trinken wir nicht genug, kann unser Stoffwechsel nicht gut arbeiten. 
 

3. Bewegung in den Alltag integrieren
 

Nicht mit der Ruhe. Bewegung regt Fettverbrennung und Stoffwechsel effektiv an. Auch alltägliche Bewegungsmaßnahmen können dabei sehr hilfreich sein: Steigen Sie eine Öffi-Station früher aus, nehmen Sie das Rad zur Arbeit oder verzichten Sie auf Aufzüge und Rolltreppen. Mit diesen kleinen, aber bewussten Entscheidungen zu mehr Bewegung erweisen Sie Ihrem Körper große Dienste. Sind Sie in der Umsetzung konsequent, können Sie gut und gerne eine gelegentliche Fitnessstudio-Einheit einsparen.
 

4. Fasten – mit Maß und Ziel
 

Gegensteuern. Ob Intervallfasten, gelegentliche FDH-Tage oder eine regelmäßige Juicing-Kur: Mit einer Pause und bewusst reduzierter Nahrungszufuhr stellen Sie Ihren Stoffwechsel auf Reset. Kleine Erholungsphasen zwischendurch, in der der Körper nur sehr überschaubare Verdauungsarbeit leisten muss, sorgen für Regenerierung und dafür, dass der Metabolismus umso besser auf die folgenden „normalen“ Esstage vorbereitet ist. Fastentage bieten sich übrigens auch als kurzfristige Maßnahmen gegen ungeplant üppige, „sündige“ Vortage sehr gut an. Finden Sie Ihre Balance!
 

5. HiiT-Training für besseren Effekt
 

Gas geben. Zu Recht das IT-Work-out der letzten Jahre: High-Intensity-Intervall-Training sorgt nicht nur für einen hohen Kalorienumsatz während der Einheit (bis zu 600 Kalorien pro Stunde), es zündet zudem ob der intensiven Beanspruchung den sogenannten „Nachbrenneffekt“.  Dieser Nachbrenneffekt (erhöhter Sauerstoffverbrauch nach dem Sport) bezeichnet die gesteigerte Stoffwechselaktivität nach dem Training. Für eine gewisse Zeit (bis zu 48 Stunden) erhöht sich der Grundumsatz, also der Energieverbrauch des Körpers in Ruhe. Wir verbrennen weiter auf Hochtouren, auch wenn wir bereits am Sofa liegen bis zu 120 Kalorien zusätzlich – und das, ohne einen Finger zu rühren. 

 

6. Wichtige Makronährstoffe 
 

Ausgewogen. Damit Körper und Stoffwechsel optimal versorgt sind, empfiehlt sich ein ausgewogener Mix aus den wichtigsten Nährstoffgruppen: Kohlenhydrate, Fette und Proteine sollten täglich in einem gesunden Verhältnis zugeführt werden, um die Vitalstoffspeicher aufzufüllen und nachhaltige Gewichtsreduktion zu ermöglichen. Als Daumenregel empfiehlt Nährstoffexperte Mag. Norbert Fuchs: „Pro Kilo (Ideal-)Körpergewicht sollten wir täglich ein Gramm Fett, ein Gramm Eiweiß und drei Gramm Kohlenhydrate zu uns nehmen. Dazu natürlich reichlich Gemüse und vitaminreiche Kost.“ Allzu einseitige Kost kann Pfunde zwar etwas schnell purzeln lassen, tut dem Stoffwechsel auf Dauer aber meist nicht gut. Wir brauchen Vielfalt, um alle wichtigen Nährstoffe und Spurenelemente zu erhalten. 

 

7. Die richtigen Mikronährstoffe
 

Powerboost. Die richtige Nahrungsergänzung kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, ihren Stoffwechsel auf Trab zu bringen. Pflanzliche Stoffwechsel-Helfer auf Basis von Bitterorange, Grüntee, Mate und Guaraná etwa sind metabolische Booster. B-Vitamine (z. B. B3, B5, B6) sind für den Abbau von Fetten, Kohlenhydraten und Aminosäuren wichtig und am Zellstoffwechsel beteiligt. Spurenelemente wie Eisen, Mangan und Zink unterstützen ebenfalls den Energiestoffwechsel. Chrom hilft dabei, den Blutzucker zu regulieren – ein weiteres wichtiges Element nachhaltiger Gewichtsabnahme.  
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