Tattoo-Entfernung mittels moderner Lasertechnologie

Bye-bye Jugendsünde!

Tattoo-Entfernung mittels moderner Lasertechnologie

Der Freundeskreis, ein Modetrend oder die große Liebe sind häufige Gründe, sich tätowieren zu lassen. Während die Tattoos in der Regel ein Leben lang halten, gilt dies nicht immer für deren Anlass. Das Hautbildchen wirkt gar nicht mehr so cool wie in der Teenagerzeit oder die Erinnerung an den Expartner wird zur Qual. So wie bei Hollywood-Star Angelina Jolie. Die Schauspielerin ist bekannt für die zahlreichen Tätowierungen, die ihren Körper schmücken. Von einigen hat sie sich jedoch im Laufe der Zeit wieder getrennt, beispielsweise dem tätowierten Namen ihres zweiten Ehemanns Billy Bob Thornton. Auch Tattoos, die an den nächsten Ex-Ehemann Brad Pitt erinnern, sollen demnächst wieder verschwinden. Moderne Lasertechnologie macht die Entfernung von Tattoos mittlerweile einfacher und risikoärmer für den Patienten.   

Experten für Tattoo-Entfernung: 1/7
Aestomed: Laserambulatorium Wien
1030 Wien, Rennweg 9
Tel.: 01/718 29 29
www.aestomed.at
Dermacare: 1010 Wien
Morzinplatz 4
Tel.: 01/532 03 34
www.dermacare.at
Lasermedizin Dr. Weiss: 5020 Salzburg,
Hellbrunnerstraße 7
Tel.: 0662/90 85 70
www.weissundweiss.at
Laserstudio Newskin: 4020 Linz, Wurmstraße 14a
Tel.: 0650/66 200 33
www.newskin.at
Dr. Dagmar Millesi: Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
1010 Wien, Naglergasse 9
Tel.: 01/533 26 70
www.millesi.com
Moser Milani Medical Spa: 1010 Wien, Schottengasse 7/5
Tel.: 01/236 13 36
www.medspa.cc
Dr. Sabine Schwarz: Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Hautzentrum Wien
1120 Wien, Niederhofstraße 39
Tel.: 01/817 49 93 - 0
www.hautzentrum-wien.at

Jugendsünde wird zum Problem

Mit 19 Jahren ließ sich Florian F. ein großflächiges Tattoo am Unterarm stechen. "Nach gerade einmal einer Woche Nachdenkpause", erzählt der junge Mann von seinem Entschluss. An Risiken, Komplikationen oder gar die Auswahl eines professionellen Tattoostudios verschwendete er kaum einen Gedanken. Was anfangs cool und während der Studienzeit auch noch kein Problem war, erwies sich schließlich mit Eintritt ins Berufsleben als zunehmende Belastung. "Um im professionellen Umgang mit Schülern und insbesondere den Erziehungsberechtigten ein gutes Bild abzugeben, begann ich, bewusst auf Hemden und Jackett zu setzen – in den Sommermonaten eine leidige Angelegenheit“, erzählt Lehrer Florian. Nun möchte er sich von seiner Jugendsünde trennen.

Die Fakten zum Eingriff 1/4
Die Methode Laser Die Wellenlänge des Laser-Lichts wird ausschließlich vom Farbstoff in der Haut aufgenommen. Die Farbpigmente werden in kleinste Einzelteile zerlegt und die geplatzten Farbpartikel über das natürliche Filtersystem der Haut (Lymphsystem) abtransportiert. Der Erfolg der Behandlung und die Anzahl der Sitzungen (mit mindestens vier Wochen Abstand) sind abhängig von Art und Menge der für das Tattoo verwendeten Farbstoffe. Verschiedene Arten von Lasern stehen zur Verfügung, etwa Pico- und Nanosekunden-Lasersysteme (Q-switch). Der moderne Pico-R-Laser kann dank mehrerer Wellenlängen fast alle Farben bei allen Hauttypen narbenfrei entfernen.  
Ablauf der Behandlung Entfernung Nach Desinfektion der zu behandelnden Hautstelle zerstört der Laser durch kurze, pulsierende Licht-Impulse gezielt die Farbpigmente des Tattoos, ohne zusätzliche Belastungen der Haut. Bei der Behandlung entsteht für einige Minuten eine Weißfärbung (Frosting-Effekt). Durch eine ständige Kühlung werden eventuell auftretende Schmerzen gelindert.
Risiken und Nebenwirkungen Folgeerkrankungen Dank Pikosekunden-Laser der neuen Generation wird das Risiko, dass einzelne Farben schlecht oder gar nicht reagieren, verringert. Bei schwächeren Geräten muss eine Hautstelle öfters behandelt werden, was zu bleibendem Pigmentverlust – vor allem bei vorgebräunter Haut – führen kann. Nach der Entfernung des Tattoos spielt der optimale Abtransport der Farbbestandteile eine große Rolle. Um Rückstände von gesundheitsbelastenden Farbstoffen zu minimieren, werden im Lasermedizinzentrum Salzburg seit Jahren verschiedene Lasersysteme zum Ausschleusen der Farbpigmente eingesetzt, um den Körper zu schonen.
Kosten Individuell Der Preis für eine Sitzung (etwa 20 bis 40 Minuten Therapiezeit zuzüglich Vor- und Nachbehandlung) richtet sich nach der auf den Patienten abgestimmten Laser-Technik sowie nach Fläche, Intensität und Farbe des Tattoos.

Tattoo entfernen

Die Lasertherapie ist heute die gängigste, effektivste und auch eine sehr schonende Methode zur Tattooentfernung. Das Laserlicht dringt in die Haut ein, wird von den Farbpigmenten absorbiert und bringt diese zum Platzen. Die zerkleinerten Farbpartikel können nun vom körpereigenen Abwehrsystem über die Lymphbahnen abtransportiert werden. Hautstellen, an denen keine Tätowierung ist, bleiben von dem Lasereffekt unberührt. Der Behandlungsablauf und -erfolg sind von mehreren Faktoren abhängig. "Welche Farben verwendet wurden, wie tief und in welcher Intensität die Farbpigmente in die Haut eingebracht wurden, sind wichtige Faktoren", erklärt Dr. Birgit Weiss, Spezialistin für Lasermedizin. Mit moderner Lasertechnologie lassen sich nahezu alle Farben (schwierig sind weiß und sehr helle Gelbtöne) vollständig und narbenfrei entfernen. Verschiedene Laser-Systeme stehen dafür zur Verfügung, die sich durch Wellenlängen beziehungsweise erzeugter Energie unterscheiden. Im Zentrum für Lasermedizin Dr. Weiss steht der derzeit leistungsstärkste Picosekunden-Laser zur Verfügung.  Dadurch lassen sich Tattoos in weniger Sitzungen entfernen.

So funktioniert Tattooentfernung mittels Laser: 1/4
1. Beratungsgespräch Aufklärung. In einem ausführlichen Beratungsgespräch klärt der Arzt den Patienten genau über mögliche Risiken und Nebenwirkungen, die Art und die Dauer der Behandlung sowie die Pflege der Haut nach dem Lasern auf.
2. Begutachtung Information. Für den Erfolg der Behandlung sind vor allem folgende Faktoren entscheidend: Welche Farben wurden verwendet? Wie tief sind diese Pigmente in die Haut gestochen und mit welcher Intensität wurden die Farben eingebracht? Danach richtet sich auch die Wahl der zur Entfernung verwendeten Laser-Technik.
3. Entfernen Laser. Vorsichtig wird das Tattoo mit dem Laser nachgefahren. Die vom Laserlicht behandelte Stelle erscheint für einige Minuten weiß. Das Licht dringt nur in die eingelagerten Farbpigmente der Haut ein, die übrige Haut bleibt unbelastet. Eine ständige Kühlung lindert eventuell auftretende Schmerzen während der Behandlung.
4. Nachsorge Pflege. Danach wird die behandelte Stelle gekühlt. Um Entzündungen vorzubeugen, trägt die Ärztin eine antiseptische Creme auf und verbindet den Arm des Patienten. Der Verband ist etwa 24 Stunden lang trocken zu halten. Danach sollte die Haut mit entsprechenden Pflegeprodukten behandelt werden.

Zu beachten

Eine spezielle Vorbereitung der Haut ist nicht erforderlich. Allerdings sollte das Behandlungsareal nicht gebräunt sein. Eine exakte Abschätzung der Anzahl der benötigten Sitzungen ist schwierig, da die genauen Farbinhaltsstoffe nicht bekannt sind. Es lässt sich daher weder vorhersagen, wie die Farbpigmente auf das Laserlicht reagieren, noch, welche Nebenwirkungen durch eventuell enthaltene Giftstoffe auftreten, wenn die Partikel durch die Zerstörung zum Abtransport in den Körper gelangen. Wer sich tätowieren lassen möchte, sollte sich daher nicht nur ausreichend Gedanken über die Art des Tattoos machen – ob dieses Hautbildchen wirklich lebenslang den Körper zieren soll und wie es sich eventuell durch den Alterungsprozess der Haut verändert – sondern auch einige Zeit in die Auswahl eines guten Tattoostudios investieren. Neben Einhaltung der Hygienerichtlinien sind nämlich auch die verwendeten Tattoofarben und deren Inhaltsstoffe zu beachten. Die Entfernung eines Tattoos gehört in die Hand eines erfahrenen Arztes.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.