Darum sollten Sie nie mit nassen Haaren ins Bett

Besser trocken föhnen

Darum sollten Sie nie mit nassen Haaren ins Bett

Mit nassen Haaren darf man nicht raus und sich auch nicht schlafen legen - diese Regeln werden einem von klein auf gelehrt. Doch warum eigentlich? Selbstversuche zeigten bei vielen Frauen: Nasse Haare machen nicht krank. Fakt ist aber, dass nicht nur Mütter, sondern auch Experten davor warnen.

Schlecht für die Haare
Mit nassen Haaren ins Bett zu gehen schadet vor allem der Haarstruktur - die Haare reiben sich am Polster und neigen dazu, sich zu spalten. Auch wenn das Föhnen die Haare strapaziert und Spliss fördert, sind nasse Haare im Bett auch nicht die beste Alternative. Das Ergebnis am nächsten Tag ist zerzaustes Haar und auf Dauer eben auch ein geschädigtes Haar. Auch ein Handtuch, welches um die Haare gewickelt wird, verbessert die Situation nicht.

Erkältungsgefahr
Durch die nassen Haare frieren wir leichter, weshalb die Erkältungsgefahr steigt. Der Körper kann in diesem Zustand schlechter gegen Bakterien und Viren ankämpfen.

Pilze
Pilze und Bakterien mögen besonders gerne warme und feuchte Gebiete. Ein nasser Kopfpolster ist daher der ideale Nährboden für Bakterien.

Die häufigsten Medizin-Mythen 1/12
Mythos 1: Mundgeruch kommt vom Magen Kann sein, muss aber nicht. Meistens liegt die Ursache schon viel weiter oben: Im Mund-, Nasen- oder Rachenraum. Häufig ist Mundgeruch auf mangelnde Mundhygiene zurückzuführen. Nur selten liegt es an einer Magenerkrankung.
Mythos 2: Stillende Frauen können nicht schwanger werden Blödsinn! Die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ist zwar geringer aber nicht ausgeschlossen. Stillende haben einen höheren Prolaktinspiegel. Dieses Hormon hemmt zwar den Eisprung, zu einer Schwangerschaft kann es aber trotzdem kommen.
Mythos 3: Die Grippeimpfung schützt vor Erkältungen Nein, das tut sie nicht! Sie schützt nur vor bestimmten Grippeviren.
Mythos 4: Bei Vollmond schläft man schlechter Blödsinn! Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass die Mondphasen keinen Einfluss auf die Schlafqualität haben. Aber: Ausnahmen bestätigen die Regel.
Mythos 5: Babys sollen nicht im Dreck spielen Sollen Sie schon! Säuglinge sollen mit Schmutz und Krankheiten in Kontakt kommen, damit das Immunsystem trainiert wird - Natürlich nur in Maßen. Eine zu sterile Umgebung kann zu Allergien und Asthma führen.
Mythos 6: Masern sind eine harmlose Kinderkrankheit Stimmt nicht! Masern können zu ernsten Komplikationen wie Gehirnhautentzündung führen.
Mythos 7: Bei Nasenbluten sollte man den Kopf nach hinten legen Falsch - Genau das Gegenteil ist der Fall! Bei Nasenbluten sollte der Kopf nach vorne gebeugt werden, damit das Blut abfließen kann.
Mythos 8: Läuse bekommt man durch mangelnde Hygiene Stimmt nicht! Kopflausbefall ist weit verbreitet und hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Läuse wandern von Kopf zu Kopf - egal wie gepflegt Ihre Haare sind.
Mythos 9: Schlafwandler sollte man nicht wecken Stimmt! Schlafwandler befinden sich im Tiefschlaf. Ein plötzliches Wecken kann sie in Panik versetzen.
Mythos 10: Wunden heilen ohne Pflaster besser Stimmt nicht! Eine Wundauflage lässt die Wunde schneller heilen. Das Pflaster hält die Verletzung feucht und bewahrt sie so vor vollständigem Austrocknen und dickem Schorf.
Mythos 11: Einmal Herpes, immer Herpes Richtig! Herpesviren nisten sich nach der Infektion im Körper ein. Dort bleiben sie ein Leben lang und können immer wieder aktiv werden.
Mythos 12: Zecken am besten mit Öl oder Klebstoff entfernen Bloß nicht! Das vergrößert das Risiko einer Infektion. Zecken mit einer Pinzette am Hinterteil packen und vorsichtig herausziehen.

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